Menu
Foto: Copyright Warner Brothers Foto: Copyright Warner Brothers

Batman vs. Superman – Dawn Of Justice

Wenn man sich zu früh freut.

Wenn man sich den Zeitraum betrachtet in dem dieser Film, durch Platzierung von Plakaten in anderen Filmen, gestreute Pressemitteilungen und -Fotos, den Fans angekündigt wurde ist es schon erstaunlich, dass ich am mich Ende Fragen muss: war das jetzt alles?

Vorweg: Ich habe weder ein Problem mit Ben Affleck als Batman oder Henry Cavill als Superman. … und es wird wohl Spoiler geben (müssen).

Mein Problem beginnt, schon am Anfang bei der Kontinuität und unpassendem Product-Placement.

Der Film startet mit der finalen Schlacht aus Man of Steel in Metropolis und einem Bruce Wayne, der im Jeep Renegade durch die Strassen zu seinem Bürogebäude rast um … zuzusehen wie es zerstört wird? Aber vor allem: Ein Jeep Renegade?

Was in diesen Szenen ebenfalls stark auffällt. Scheinbar fährt jeder in Metropolis die neuesten Modelle von Jeep, Chrysler und Dodge. Mir sind jedenfalls keine älteren Modell aufgefallen.

Aber: Wir befinden uns aktuell im Jahr 2013. Keines der gezeigten Fahrzeuge war damals auf dem Markt.

Foto: Copyright Warner Brothers

Foto: Copyright Warner Brothers

Fast Forward nach „18 Monate später“.

Wir lernen den alten, verbitterten Batman kennen. Ausserdem scheint der irgendetwas einzuwerfen. Seine Albträume könnten jedenfalls fast eigene Filme werden und ein paar davon dabei sogar besser sein als dieser Film.

Ich nehme mal an, wir befinden uns nun im Frank Miller „The Dark Knight Returns“ Teil des Films. Nur ist Ben Affleck hierzu noch nicht alt genug und es fehlen die Mutanten. Aber gut, bleiben wir in der Realität.

Batman rüstet seine Ausrüstung auf, um auf einen Kampf gegen Superman vorbereitet zu sein, falls dieser notwendig wird. Superman rettet (mal wieder) Lois Lane und läuft damit in eine PR Falle, nachdem ein ganzes Dorf vor seiner Ankunft dem Boden gleich gemacht wird.

Auftritt Lex (Alexander) Luthor, Sohn des Lex Luthor aus den … ach, was solls. Scheinbar hat Warner keine anderen Superman Gegner lizensiert. Das würde zumindest erklären, warum es jedes Mal Lex Luthor ist. Jesse Eisenberg spielt einen Gene Hackman, der sich nicht zwischen Heath Ledgers Joker und Jim Carreys Riddler entscheiden kann. Luthor hatte ich immer berechnender und kälter in Erinnerung, weniger psychotisch.

Dieser zieht recht durchschaubar (Nicht mal nur, da er der einzige Schurke im Film ist) die Fäden im Hintergrund der beiden Batman und Superman Handlungen um diese im Finale aufeinander los zu lassen.

Dazwischen wird der unterschied zwischen Bruce und Clark durch deren Privatleben stark herausgestellt. Während Bruce sich mit Albträumen (die ich in ihrer Art wirklich nur auf Drogenkonsum zurückführen kann) geplagt auf eine Konfrontation mit Superman vorbereitet, wird Clark emotional durch seine Beziehung zu Lois und eine Hasskampagne und Senatsanhörung gefordert, während er lernt, mit der Gott-gleichen Verehrung einiger Menschen umzugehen.

Inmitten all dem wird uns noch Diana Prince/Wonder Woman in bester Bond Girl Manier vorgestellt.

Und spätestens jetzt schlägt der Film mir offen ins Gesicht. Wenn Luthor alle Fäden in der Hand hält, und die Personen absichtlich aufeinandertreffen lässt, kennt er alle Identitäten. Warum also den Aufwand treiben?

Viel schlimmer ist, dass Batman hier ein recht schlampiger Detektiv ist und die Identitäten (ausser der von Superman) aus Daten von Luthor lernen muss. Supermans Identität lernt er erst durch den Kampf mit ihm, was auch hier wieder bedeutet, dass er seine Recherche nicht gemacht hat. Das ist völlig untypisch für den Charakter.

Als wenn das alles noch nicht genug wäre, gibt es dann noch einen Subplot, in dem das ganze nur eine Ablenkung ist, damit Luthor das Monster Doomsday erschaffen kann um damit das Finale eines bis dahin recht langweiligen Films zu starten.

Aus dem Quellmaterial hätte man, mit ein wenig Arbeit drei absolut konsistente und gute Filme drehen können. Statt dessen werden unterschiedliche Zeiten und Geschichten vermischt, die zusammen einfach nicht funktionieren.

Doomsday hätte ein absolut cooler Superman Film werden können, Aus „Dawn of Justice“ hätte ein sehr guter Justice League Origin Film werden können und Dark Knight Returns wäre guter Stoff gewesen, wenn Affleck über 50 ist und Batman in Rente zu schicken und das ganze Franchise erneut zu re-booten.

Aber in dieser Konstellation erhält das Publikum einen Film, in dem über eine Stunde lang nichts aufregendes passiert um dann mit einem Kurzen Kampf zwischen Batman und Superman sowie einem primitiven, schlagt das Monster Finale.

Copyright Bragi LLC Foto: Copyright Bragi LLC

The Trouble With Bluetooth

In den letzten Jahren habe ich versucht, gerissenen, störenden, und behindernden Kabeln aus dem Weg zu gehen. Speziell Kopfhörern sind mir ein tägliches Übel gewesen.

Nachdem ich mir innerhalb von 2 Monaten vier Kopfhörerkabel abgerissen hatte, war es genug. eine Alternative musste her. Ein Kopfhörer mit Freisprechfunktionen und Bluetooth.

Mangels brauchbaren Alternativen fiel meine Wahl auf den Sennheiser MM550. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sennheiser zwei Modelle auf dem Markt. Den MM450 und 550. Der MM450 war etwas kleiner und verfügte nicht über aktives Noise-Cancelling. Letztendlich sass er mir nicht gut genug auf dem Kopf, weshalb ich mich für den grösseren und teueren MM550 entschied.

The-Trouble-With-Bluetooth_Sennheiser

Der Kopfhörer selbst sitzt bequem über den Ohren, verfügt über Ambient Pass-Through, Mikrofon, Fernbedienung, Active-Noise Cancelling und kann auch per Kabel verbunden werden.

Der Akku hält ca. 4 Stunden ohne Noise-Cancelling und 3 mit. Zum Aufladen kann er sogar entfernt werden, was es ermöglicht, auf Langstreckenflügen sogar mit zwei Akkus zu arbeiten, wenn man denn den Clip zum einrasten einzel kaufen könnte.

Das Noise-Cancelling selbst ist ausreichend für Züge und Autos, im Flugzeug stösst es schnell an seine Grenzen. Hier arbeiten meine Bose QC25 deutlich besser. Sehr viel besser.

Aber hier soll es ja um Bluetooth gehen. In Gebäuden Fahrzeugen und sonstigen geschlossenen Umgebungen mit wenig Störfrequenzen arbeiten die Kopfhörer absolut fehlerfrei. Die Reichweite beträgt gute 10m und es ist egal, ob ich das Telefon in der Hosen-, Jackentasche oder meinem Koffer habe.

In der Stadt und speziell in der Nähe von Oberleitungen oder einem Bahnhof oder Flughafen sieht das dann ganz anders aus. Hier kommt es ständig zu Unterbrechungen der Musik oder sogar zum vollständigen Verlust der Koppelung.

The-Trouble-With-Bluetooth_Plantronics

Da mir die Sennheiser zwischendurch zu gross waren und vor allem im Sommer schnell zu schwitzenden Ohren führen, entschloss ich mich für etwas kleineres. Preislich waren die Plantronics Go sehr attraktiv. Was ich später merkte, war, dass diese vom Chinesischen OEM Hersteller noch günstigen gewesen wären.

Empfehlen kann ich allerdings keine der beiden Varianten. Diese In-Ear Kopfhörer sind, aus meinen Augen, eine undurchdachte Fehlkonstruktion. Auch wenn, auf den ersten Blick, alles sinnvoll scheint. Das flache Kabel verhindert ein Verknoten, unterbindet aber auch die notwendige Flexibilität beim tragen, wodurch die Oh-Stecker sich oft im Ohr verdrehen und lockern. Letztendlich bin ich ständig damit beschäftigt, den Sitz zu korrigieren, damit mir nicht beide Seite aus den Ohren fallen.

Die Fernbedienung funktioniert, anders, als bei allen anderen Kopfhörern in meinem Besitz und erlaub kein Skip zum nächsten Titel. Zweimaliges drücken öffnet gleich Siri oder aktiviert die Wahlwiederholung. Beides ist nicht das, was ich erwarte.

Das Musikverhalten ist allerdings gleich zu den Sennheiser. In Gebäuden, Fahrzeugen und geschlossenene Räumen gibt es tadellosen Emfang, wenn auch mit schlechterer Audioqualität und weniger Reichweite. Draussen regelmässige Unterbrechungen sobald viele Störsignale auftreten.

The-Trouble-With-Bluetooth_The-Dash

Vor etwa einem Monat kamen meine Bragi The Dash an. Preislich lagen diese zwischen Sennheiser und Planttronics. Im Klang näher an den Sennheiser, und für In-Ear Kopfhörer auf einem recht hohen Niveau. Der Sitz ist deutlich besser als, bei Plantronics und mir ist bisher noch kein Teil aus den Ohren gefallen. Der Akku hält hier ca. 3 Stunden. Die Transporthülle verfügt über einen weiteren 2’800 mAh Akku, um die Kopfhörer unterwegs aufzuladen. Es gibt kein aktives Noise-Cancelling aber ein Ambient Pass-Through.

Auch hier wieder. In Gebäuden, Fahrzeugen und geschlossenen Räumen keine Empfangsprobleme. Draussen in der Nähe von Störsignalen Unterbrechungen und Verbindungsabbrüche. Die Reichweite ist, konstruktionsbedingt unter 10m. Dazu kommt noch die Abschirmung, durch den Kopf. Da sich beim Tragen alle Antennen in oder nahe an den Ohren befinden variiert die Reichweite je nach Position des Telefons im Verhältnis zum rechten Ohr. Dort sitzt der Bluetooth Empfänger.

Bin ich mit den Produkten zufrieden? JA! … ausser mit dem Plantroinics.

Aktuell sehe ich wenig bessere Alternativen, ausser bei Kabeln zu bleiben. Das Problem scheint mehr das Bluetooth Protocol oder zumindest das recht überfüllte 2.4GHz Frequenzband zu sein. Es wird wohl einen berechtigen Grund geben, warum die WiFi Standards seit ein paar Jahren auf 5GHz gewechselt sind.

2.4Ghz wird von alle und jedem benutzt. Die Frequenzen und Signale überlagern sich und der stärkere Sender stört alle anderen. Je mehr Sender in der Nähe sind, desto stärker werden die Störungen. Kann ich dem Produkt die Schuld dafür geben? Nur sehr begrenzt.

Grössere Antennen benötigen mehr Platz, stärkere Sender und Empfänger mehr Energie. Am, Ende soll das ganze noch gefällig aussehen, klein und leicht sein und darf nichts kosten. All das in einem Produkt ist aktuell noch nicht machbar.

The-Problem-with-Drivers

nVidia Experience 364.47 installation schlägt fehlt

Wir alle kennen das: Ein kleines harmloses Pop-up weist uns auf ein Treiberupdate hin.

Normalerweise kein Problem, denn in den letzten knapp 10 Jahren hatte ich nie ein Problem mit WHQL zertifizierten Treibern. Die NVidia Experience 364.47 war leider die erste Ausnahme.

Während der Installation flackerte der Bildschirm, wie gewohnt, hin und her, es wechselte mehrfach der Fenster-Fokus. Auch das war nichts neues bei NVidia Treibern. Plötzlich verpixelte alles und ich blickte auf einen Bildschirm, wie ich ihn seit meinen Analogfernsehertagen nicht mehr gesehen hatte.

Gut. Dachte ich. Dann starte ich mal neu, und Windows wird den alten Treiber laden, da die Installation ja nicht abgeschlossen wurde.

Dachte ich.

Aber anscheinend registrierte NVidia die Installation als erfolgreich und Windows startete nicht. zumindest nicht wie ich erwartet hatte. Windows 10 bemerkte allerdings, dass der Grafiktreiber nicht funktioniert und meldete einen DLL Fehler per Bluescreen. Die Sequenz lief zwei Mal durch und dann bootete Windows in das Recovery Menü.

Sehr praktisch.

Von hier aus wählte ich „Wiederherstellung“ – „Wiederherstellungspunkt“ und wählte den neuesten Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus. Der war zum Glück nur 2 Stunden alt. Allerdings, nicht wie erwartet, vom NVidia Treiber sondern von Windows Update gesetzt worden. Gut zu wissen, dass ich bei NVidia einen eigenen Wiederherstellungspunkt manuell setzen muss.

Nach ein paar Minuten lief wieder alles wie gewohnt.

Um sicherzustellen, das es kein Zufall war und mir eine andere Applikation die Installation unterbrochen hatte, schloss ich alle Anwendungen im Vorder- und Hintergrund und installierte das Update erneut.

Gleiches Ergebnis.

OK, dann überspringe ich das update und meldete den Vorfall erst einmal an NVidia. Inzwischen zeigt Experience mit Update 364.51 an, also wurde der Fehler wohl bemerkt.

Was ich im Anschluss bemerkte

Outlook blendete mir plötzlich Funktionen aus. Der Hinweis „Sie verwenden eine unlizensierte Version“ erstaunte mich dabei ein wenig. Normalerweise sollte Office 365 in diesem Fall überhaupt nicht mehr funktionieren.

Laut meinem Office 365 Konto war alles in Ordnung. Der PC wurde mir dort auch als korrekt lizensiert aufgelistet.

Nachdem ich alle Optionen ausprobiert hatte, blieb nur noch den PC auf der Office Website aus den registrierten Geräten zu entfernen. Nach dem Öffnen zeigte mit Outlook jetzt an, das es nicht registriert sei. Mit einem einfachen Knopfdruck auf „Re-Registrieren“ öffnete sich ein Browserfenster für die Office Website und die Meldung „Diese Installation ist nun registriert“.

Schon erstaunlich, welche Auswirkungen eine schlechte Qualitätskontrolle bei Treiberupdates haben kann.

Whisky-Adventskalender 2015 24 Balblair 1991 Single Cask 1613 (Duncan Taylor) Balblair 1991 Single Cask 1613 (Duncan Taylor)

24WHISKYS: 24 – Balblair 1991 Single Cask

Die erste Destillerie mit dem Namen Balblair wurde 1790  in den nördlichen Highlands errichtet.
Diese Destillerie existiert nicht mehr, an gleicher Stelle wurde 1872 die heutige Destillerie erbaut.

Balblair war lange im Besitz von Allied Domecq, die die Destillerie 1996 schlossen und an Inver House Distillers verkauften. Seit 1998 ist Balblair wieder in Betrieb. Der Malt, der hier destilliert wird, ist angenehm leicht und trocken.

Der Balblair 19 Jahre 1991/2011 Duncan Taylor wurde 1991 destilliert, dann ins Fass 1613 verbracht und 2011 von Duncan Taylor in Fassstärke auf 257 Flaschen abgefüllt. Ein Balblair aus der Serie Rare Auld Scotch Whisky.

Whisky Name Balblair 1991 Single Cask 1613 (Duncan Taylor)
vol% 53.7
Land Schottland
Region Highlands
Beschreibung

Farbe: goldener Bernstein

Nase: fruchtigen Noten, Früchten und Bourbon-Fass-Vanille

Gaumen: Gerste, Früchte, etwas Vanille

Abgang: Ausgewogen aber nicht sonderlich lang

Bewertung 4/10

Wegen der stark Limitierten Auflage gibt es leider kein Video zu finden.

Whisky-Adventskalender 2015 23 Longmorn 16 yrs Longmorn 16 yrs

24WHISKYS: 23 – Longmorn 16 yrs

Die Longmorn Destillerie produziert einen überaus komplexen und rauchigen Malt Whisky. Dabei wird das Produkt der Speyside-Brennerei noch immer unterschätzt.

1894 gründete John Duff seine Destillerie an dem Standort einer ehemaligen Kapelle. Um diesen Platz zu ehren, verlieh er seinem Whisky den Namen Longmorn, was auf Keltisch „Der Platz der gläubigen Menschen“ bedeutet.

Whisky Name Longmorn 16 yrs
vol% 48
Land Schottland
Region Speyside
Beschreibung

Farbe: goldener Bernstein

Nase: Zitrusfrüchte, Honig, Gewürze und ein Hauch Salz

Gaumen: Gerste, Früchte, Gewürze, etwas Vanille und Jasmin

Abgang: Lang und ausgewogen

Bewertung 9/10

Der Whisky Store hat mal wieder ein sehr schönes Video über den Whisky erstellt: