The Lego Movie – Alles Lego

Die Woche hatte ja gut angefangen. Seit Anfang des Jahres warte ich auf den Lego Movie und dann: zwei Nachmittagsvorstellungen und nur in Deutsch?

Ernsthaft? Ok, es ist ein “Lego” Film, der ist bestimmt nur für Kinder.

Nachdem ich wohl nicht der einzige Kinogänger war, der nach Vorstellungen im Originalton verlangte, schliesslich gibt es in der Stadt mehr als genug englisch sprechende Expats, wurde am Donnerstag doch noch eine O-Ton Vorstellung am Tag nachgereicht.

Also machten wir uns auf die Suche nach “Dem Besonderen”, wie es die alte Prophezeihung verheissen hatte.

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Der Anfang des Film ist leicht zusammengefasst schon im Trailer gezeigt worden, und so richtig kommt man in den ersten 30 Minuten kaum aus dem Lachen heraus.

Zuerst der völlig absurde Tagesablauf der Lego Stadtbürger, dann ein absurdes Verhör und eine geniale Flucht/Verfolgungsjagd.

So richtig macht der Lego Movie auch keine Anstalten wirklich originelle Storyline aufzubauen. Stattdessen wird sich sehr gekonnt aus den generischen Mustern und Plotfragmenten aller Actionfilme der letzten 30 Jahre bedient.

All das mit einer dominaten Referenz auf The Matrix und Trueman Show bietet jede Menge Spielraum für Gags jeder Art.

Womit wir wieder bei der Annahme wären, es handle sich um einen Kinderfilm. So gerne diese auch mit Lego spielen. Bei all den Referenzen auf Filme, Comics, Lego Spielsets usw., die dem Zuschauen um die Augen und Ohren gehauen werden, werde die meisten unter 12 Jährigen den Witz nicht verstehen können. Alle anderen sich aber köstlich amüsieren.

NAch einer Stunde folgt die obligatorische Pause, und so richtig sind wir nicht auf dem Lachen heraus gekommen. Immer wieder finden die Macher neue Wege, bekannte Filmschemas auf absurde Weise in die Legowelt einfleissen zu lassen.

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Nachdem wir also gelernt haben, dass Batman in seiner Freizeit ein sehr nachdenklicher Komponist, sehr depressiver Musik und Fan von Soundanlagen ist… und nur machmal mit sehr sehr sehr dunklem grau arbeitet, geht es nach der Pause in die Vorbereitung zum finalem Showdown.

Mit Anleihen aus Transformers, und jeder Art von Bankraub- und Einbruchsfilmen inbegriffen geht es spannend und nicht ganz so humorvoll weiter. Immerhin muss Lord Business rechtzeitig davon abgehalten werden, die Welt am Taco Tuesday zu zerstören.

Wie das alles gelingt will ich jetzt mal nicht verraten.

Das Ende kann gerade noch so, über die Schlusspointe, vermeiden, dass es zu seicht gerät und mich am Ende doch noch den Film mit einem Faden Beigeschmack verlassen lässt.

Fazit: Must See für alle Lego Fans und jeden der schon einmal die kleinen Plastigsteine in der Kindheit zum Spielen gebraucht hat.

Sehr positiv fand ich, dass der Film es tatsächlich schafft, nicht eine Sekunde der Legowelt so aussehen zu lassen, als wäre auch nur 1 Teil, ausser den Relikten, nicht aus Lego gebaut worden. Das gilt selbst für den Abspann. Wo andere Filme auf schwarz blenden, laufen hier sämtliche Credits über Legoflächen.

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made with the Warner Bros. Sig Fig Creator

2013_BMW_3Series_Touring

Angefahren: BMW 330d Touring

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2993
Maximale Leistung in kW (PS) 190 (258)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 560
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 6.0
außerorts (l/100km) 4.3
kombiniert (l/100km) 4.9
CO²-Emission (g/km) 142
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250
0-10 (Sek.) 5.6

Back to the Roots. Etwas über 5 Jahre, nachdem ich meinen alten 3er BMW abgegeben habe, war heute eine Probefahrt mit dem aktuellen Modell angesagt.

Um ehrlich zu sein, die neuen 3er Modelle hinterlassen bei mir einen zwiegespaltenen Eindruck. Sie gefallen mit zwar besser als die letzten, aber die Ausstallungslinien grenzen mir die Gestaltungsmöglichkeiten doch zu sehr ein. Ic hwürde ja gerne die Optik der Sportline mit der Lederaustattung der Luxury Line und den Dekorelementen der Modern Line kombinieren, aber BMW lässt mich einfach nicht. Alternativ hätte ich gerne die Modern Line mit einer dunklen Innenausstattung, was auch nicht geht.

Ganz ehrlich: Schwarze Schalter und Lüstungselemente sehen in einer beigen oder grauen Armaturenlandschaft einfach scheisse aus. Ist einfach so.

Aber zurück zum Testwagen. Sport Line mit schwarzen Sitzen. So sieht der Wagen wirklich gut aus. Der erste Eindruck entspricht dann auch einem “Willkommen zuhause”. So wenig hat sich im Cockpit geändert. Naja, nicht ganz. Der Start Knopf versteckt sich etwas hinter dem Lenkrad und die Bedienung des Tempomaten ist endlich wieder am Lenkrad und nicht dahinter versteckt.

Einmal eingestellt helfen alle Spiegel und die rundum vertreilten Kameras den Wagen sauber aus der Parklücke und dem Parkplatz zu befördern. Nicht zu unterschätzen, denn aus dem Kombiheck sieht der Fahrer so gut wie nichts.

Der 6-Zylinder brummt geschmeidig vor sich hin. Von Diesel ist dabei nur wenig zu bemerken. Den bekommt man allerdings zu spüren, wenn der Fahrer etwas beherzter auf Gas drückt.

Über mangelnden Vortrieb läst sich also nicht klagen.

Damit das nicht lgeicht übermässig teuer wird zeigt das Head-Up Display immer schön die aktuell erlaubte Höchstgeschwindigkeit an. Funktionert sehr gut, solange die Geschwindigkeit nicht auf die Fahrbahn gemalt wurde. Aber das sidn Kleinigkeiten.

Der Kofferraum bieten ausreichend Platz und ein Ladesystem zum einklemmen sperriger Gegenstände. Auf den hinteren Sitzen ist endlich auch genug Platz, um ausgewachsene Fahrgäste zu transportieren. Bei den alten Modelle gab es hier eher weniger Beinfreiheit, falls überhaupt.

Was kostet der Spass? der 320i Touring start bei 47’600 Franken, den 330d Touring gibt es ab 62’900 Franken. Der heute Testwagen war für ca. 85’000 Franken zu haben. Also wie gewohnt, gibt es eine sehr lange Aufpreisliste.

2014_Infiniti_Q50_Driving

Angefahren: Infiniti Q50 2.2d

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2143
Maximale Leistung in kW (PS) 125 (170)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 400
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 6.0
außerorts (l/100km) 4.1
kombiniert (l/100km) 4.8
CO²-Emission (g/km) 124
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 230
0-10 (Sek.) 8.5

Zweite Probefahrt auf dem Genfer Autosalon: Diesemal der Infiniti Q50 2.2d.

Neben dem 3.5 Liter Bybrid aktuell die einzige Motorisierung auf dem europäischem Markt. Leider immer noch vermisst bleibt der 3.7 Liter V6. Dessen Einführung ist nicht geplant. Dafür folgt im Herbst der 2.0T. Wie schon beim Diesel ein bekanntes Mercedes Agregat mit 211 PS.

Der Q50 stellt die Art des C-Segments dar, wie Infiniti sie sich vorstellt. Mit dem 2.2d auch sehr direkt mit dem Mercedes C220 CDI oder dem BMW 320d vergleichbar. In Sachen Abmessungen udn Innenraum steht der Infiniti den beiden WEttbewerbern in nichts nach, die Ausstattung bietet wenig Auswahl an Optionen. Dafür ist fast alles schon Serienmässig verbaut, was in einem modernen Auto dieses Segments verfügbar ist.

Das Design erinnert an den Q70, ist aber agressiver und wirkt dadurch leichter und weniger massiv. Im Innernraum gibt es wenig kritik an der Verarbeitung, nur die beiden Touchscreens sind ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die meisten alltäglichen Funktionen lassen sich aber auch leicht über das Lenkrad bedienen.

Sehr schön für lange Strecken ist der Stop-and-go Tempomat mit Spurhalteassistent. Einfach dem vordermann auf der Autobahn folgen und mal die Hände vom Lenkrad nehmen können hat schon etwas für sich, solange der Vorrausfahrende nicht die nächste Ausfahrt nimmt.

Ungewohnt ist nur, dass der Wagen dabei durch die Kamera immer leicht zwischen den beiden Spurmarkierungen links und rechts hin und her pendelt. nicht unangenehm schnell, aber im ersten Moment etwas unheimlich.

Mit 1750 kg ist der Q50 nicht gerade ein Leichtgewicht, und das bekommt auch der Motor zu spüren. So richtig spritzig wirkt der 2.2 Liter Diesel nie, allerdings auch nicht überfordert. Es ist mehr eine Art Langeweile, die eventuell auch dem deutlich hörbaren monotonen Motorengeräusch zu schulden ist. Das wird mit dem Bezinomotor hoffentlich besser.

Wem das immer noch nicht genug ist, kann auf den 3.5 Liter V6 Hybrid setzen. Diese liefert mehr als genug Leistung, schränkt allerdings, durch die Batterie, den Kofferaum stark ein.

2014_Infiniti_Q70_Driving

Angefahren: Infiniti Q70 Hybrid

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 3498
Maximale Leistung in kW (PS) 268 (364)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 350
Kraftstoffart Super (ROZ 95)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 9.0
außerorts (l/100km) 5.6
kombiniert (l/100km) 6.9
CO²-Emission (g/km) 159
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250
0-10 (Sek.) 5.5

Gelegenheit macht Testfahrer. In meinem Fall eine doppelte Testfahrt mit den Infinit Q70 und Q50. Aber hier erst einmal der Q70 Hybrid (vormals M35h).

Was soll ich sagen, ein 4.95 Meter langer wuchtiger Wagen, der sich vor einer Mercedes E-Klasse nicht zu verstecken braucht mit dem 6-Zylinder Motor eines Nissan 350Z, welcher von einem 68 PS Elektromotor unterstützt wird. Das alles zusammen machen der 1900 kg Limousine ordenlich Dampf im 7-Gang Automatik Getriebe. Aber, der Instinkt will lieber gleiten und die Macht unter der Motorhaube nutzen um komfortabel von A über C, D und vielleicht E nach B zu kommen.

Schon beim Einsteigen wird mal bequem von den Sitzen umschlossen. Den belüfteten und beheitzten Sitzen fehlt nur noch die Shiatsu Massagefunktion um die perfekte Wellness-Oase auf Rädern zu erzeugen.

All dies gibt es zu einem fast unschlagbaren Preis, für den es bei der Konkurrenz gerade einmal etwas mehr als die Basisausstattung gibt.

Der Komfort während der Fahrt ist als würde man über den Boden hinwegschweben, nur winzige Vibrationen des Strassenbelags dringen, über das Lenkrad, in den Innenraum vor. Auch vom Ein- und Ausschalten des Motors ist nichts zu spüren, wenn man nicht ständig auf den Drehzahlmessen schaut, bekommt man als Fahrer von diesem Vorgang nichts mit. Warum dieser Wagen überhaupt einen Drehzahlmesser hat, ist allerdings eine berechtigte Frage.

In der Bordelektronik bemerkt man dann doch an der ein oder anderen Stelle, dass dieses Fahrzeug schon seid 4 Jahren auf dem Markt ist. Ein paar der Anzeigen und Displays wirken ein wenig veraltet, aber im grossen Ganzen konnte ich wenig finden, das störend oder schlecht verarbeitet war. Im Gegenteil: Dieser Wagen ist eine Oase für die Strasse, die alle Passagiere von den Strapazen des Alltags schützt.

2014_Lexus_IS

Angefahren: Lexus IS300h F-Sport

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2494
Maximale Leistung in kW (PS) 164 (223)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 221
Kraftstoffart Super (ROZ 95)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 4.4
außerorts (l/100km) 4.5
kombiniert (l/100km) 4.3
CO²-Emission (g/km) 99
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 200
0-10 (Sek.) 8.3

Eine Runde mit dem Lexus IS drehen. Da lasse ich nicht lange bitten, und setze mich hinter das Lenkrad.

In der aktuellen Version wirkt der IS sportlicher als je zuvor, wenn nur die LED Ränder unter den Scheinwerfern nicht wären. Aus den meisten Blickwinkeln gibt es aber jede Menge schöne, kleine Details zu entdecken.

Den Hybrid Antrieb kenne ich schon aus dem Prius, aber im IS wird dieser durch einen grösseren 4-Zylinder Motor unterstützt, und das merkt man sobald er anspringt. Während im Prius jeder sofort merkt, dass der Verbrennungsmotor ein- oder ausgeschaltet wird, geschied dies im Lexus fast unmerklich. In den meisten Fällen sehe ich nur eine kleine grüne Lampe, mit der Bezeichnung EV, im Cockpit aufleuchten. Diese zeigt mir an, das es gerade nur mit Strom aus der Batterie vorwärts geht.

Die Lenkung spricht sehr direkt an und zeigt keine störenden Vibrationen. Das Fahrwerk ist zwar sportlich abgestimmt, gibt aber mehr als genügend Komfort für lange Strecken. Die Übersicht nach vorne ist gut, nur nach hinten wird die Rückfahrkamera tatsächlich benötigt.

Immer noch störend ist die Steuerung des Hybrid Antriebs. Etwas zu schnell an der Ampel anfahren, schaltet sofort den Verbrennungsmotor ein, auch wenn ich eine voll aufgelandene Batterie habe und weit unter 50km/h bleibe. Reines EV anfahren dauert eine Ewigkeit und gleicht mehr einer Verkehrsbehinderung als einem ökonomischen Fahrstil. Hier hat Toyota für die Lexus Modelle leider nichts geändert.

Der Lexus IS300h startet bei 48’900 Franken, für die F-Sport Variante sind 62’500 Franken aufgerufen. Aktuell inklusive 10 Jahren Wartung und Service (ausser Verschleissteile). Dabei ist die Ausstattung, wie gewohnt, fast komplett.

Ich binde meine Schuhe – Sport Edition

Nachdem ich die Hickies und Lace Anchors bereits erfolgreich an meinen Altags Sneakern getestet hatte, stolperte ich dieses Wochenende über die Nathan Lock Laces. Dieses System ist mehr auf Sport Aktivitäten ausgelegt, als die anderen beiden, also habe ich die gleich mal an meine NikeID Lunarglide montiert.

Zugegeben, optisch fand ich die breiteren Schnürsenkel hübscher, aber mit Knoten und Schleifen läuft was sich mitunter etwas störend.

Die Lock Laces Schnürsenkel sind extrem dehnbar, und nach dem binden und anpassen konnte ich auf beiden Ende gute 6-8 cm abschneiden. Damit das Ende mit dem Grip nicht wild durch die Gegend schlägt schiebe ich den enfach mal ganz vorne am Schuh unter. Das scheint ausreichend gut zu halten.

Wie schon bei den beiden anderen Systemen, halten sie nur 1 Schuhleben lang. Die Lace Anchors können zwar wiederverwendet werden, jedoch werden dort die original Schnürsenkel gekürzt. Bei den Lock Laces bleiben die Originale wenigstens erhalten.