Infiniti Q50 3.7

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 3696
Maximale Leistung in kW (PS) 246 (335)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 365
Kraftstoffart Super (ROZ 95)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 13.5
außerorts (l/100km) 7.9
kombiniert (l/100km)
CO²-Emission (g/km) 137
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250
0-10 (Sek.) 5.5

Urlaub – Roadtrip in Kalifornien und ein passendes Auto. Hertz hatte uns hierfür einen Dodge Charger an den Flughafen gestellt. Nett, leider aber war die Sitzpolsterung nicht mit meinem Rücken kompatibel und auch nicht wirklich verstellbar. Nach einer kurzen Runde über den Parkplatz kehrte dieser daher wieder zurück an seinen Stellplatz und wir fragten nach Alternativen. Diese fand sich in Form eines Infiniti Q50 mit dem 3.7l V6 Motor, der leider nicht in Europa erhältlich ist.

Nachteil war dann doch das verbaute (N)Everlost System von Hertz bei gleichzeitig deaktivierten Original Navigationssystem des Infiniti. Aber dazu später.

Der Q50 teilt sich so die ein oder andere Komponente mit der aktuellen Mercedes C-Klasse. Daher ist die Grösse und, in Europa, auch die Motorisierung fast identisch. Die hier angebotenen 2 Liter Diesel und Turbo Benziner stammen gleich aus dem Regal in Böblingen. Der V6 stammt hingegen weiterhin aus dem Nissan 370Z. Das merkt man auch recht schnell, sobald der Blick auf den Bordcomputer und den Verbrauch fällt. Die angezeigten 22 MPG (ca. 12 l/100km) in der Stadt sind mal eine Ansage. Überland auf Tempomat steigt der Wert dann zwar immerhin auf 30 MPG (ca 8 l/100km), Im Durchschnitt pendelte er sich dann aber doch bei 25 MPG (ca 9.5 l/100km) ein.

Während der Fahrt zeigen sich der Motor und die Gräuschdämmung von ihrer besten Seite. Sanft schnurrt der V6 durch die Landschaft und nur beim starken beschleunigen meldet er ich mit kernigem Grollen. Hier merkt man sehr stark wie sehr die Auslegung des Getriebes im Q50 auf Komfort optimiert ist. Stärke Steigungen mag der Wagen in dieser Konfiguration nämlich überhaupt nicht. Hier verlangt der Motor verlangt nach Drehzahlen über 3000 U/min, welche die Automatik aber nur mit Protest zur Verfügung stellen will. Im Alltag bewegt sich der Drehzahlmesser nur selten über 2000 Umdrehungen. Bei dieser Drehzahl liefert der Motor zwar ausreichend Kraft, aber eben nur ausreichend. sobald ein Berg etwas steiler wird bemerkt man zuerst die fehlende Kraft, welche dann mit einem Zornigen aufheulen des Motors nach einem plötzlichen herunterschalten von 2-3 Gängen abrupt in eine Leistungsexplosion wechselt, welche dann doch tatsächlich Spass macht. Jedenfalls solange, bis der Anstieg bewältigt ist und die Automatik dem Auslauf des Motors ein Ende bereitet.

Im Innenraum geht alles recht bequem und gut verarbeitet zu. Ein paar der Plastikeinlagen wirkten zwar schon etwas abgenutzt, was nach knapp 20’000 Meilen aber zu erwarten ist, wenn regelmässig neue Fahrer den Wagen übernehmen, aber insgesamt gab es erstaunlich wenig Verschleiss.

Das Doppel-Touchscreen Cockpit stellte sich einerseits als recht praktisch heraus. Auch, obwohl das Navigationssystem deaktiviert war und eines der Displays nur noch eine Uhr und die Rückfahrkamera anzeigen konnte.

Beim starten des Wagens dauerte es zwar etwas lange, bis auf dem unteren Bedien-Display alle Funktionen geladen waren, aber ab dann lies sich hier alles recht flüssig scrollen und durchsuchen. Allerdings starteten fast alle Kontrollen für Radio und Medien immer wieder in der Ausgangseinstellung. Shuffle für das iPhone z.B. musste jedesmal wieder erneut aktiviert werden. Die Audioanlage von Bose war recht gut um einen hochwertigen Klang zu liefern, aber der Subwoofer lieferte selbst bei -3 noch einen unangenehm starken und lauten Bass.

Die Rückfahrkamera war eher eine Art Glücksspiel. Nicht die Kamera selbst, sondern der Overlay der Lenklinien. Einmal wurden sowohl die Abstandslinien als auch der Lenkeinschlag angezeigt, ein anderes Mal nicht. Dabei konnte ich allerdings kein Muster erkennen, wann welche Situation eintraf. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob einigen davon an dem Eingriff seitens Hertz in die Bordelektronik zu tun hatte.

Insgesamt, werde ich wohl doch noch eine europäische Version mit dem 2 Liter Motor zum Vergleich testen müssen. Vielleicht kann ich ja ein paar Eindrücke positiv verändern. Bis jetzt finde ich im Infiniti Q50 eine sehr angenehme alternative zu BMW, Audi und Mercedes, auch wenn es ein paar kleine Schwächen im Detail gibt. Diese finden sich aber auch in den Konkurrenten.

How to get your lazy ass into ComicCon San Diego in 4 easy steps

First question you should ask yourself: Do I really want to spent a week of my summer vacation on an event that will be massivly crowded?

SDCC is perfectly placed right at the time everyone is going on vacation, so flights, cars adn hotels are guaranteed to be in shoirt supply anyway. If you decide to go anyway, there’s a handy guide at Vox.com.

1. What to expect, when expecting to go to ComicCon

Plan your visit in advance. Like in a year in advance.

The first round of visitor ticket sales usually starts off in October, November and will be limited to people who have been attending in the previous Con. The second round, for everyone else, will be in early spring. There are only around 130’000+ tickets available for the events, so this will be your first big challenge.

2. Game Plan

The most important thing in the live of ComicCon is the ComicCon Member ID.

You can get one by signing up at www.comic-con.org. Everyone attending the Con will need his/her own ID! Tickets will be issued to a Member ID, so it’s obvious you won’t get a ticket without an ID. Also you should sign up for the newsletter and the SDCC Twitter account, and Facebook page… just in case you could miss some crucial announcements.

3. It’s always good to know a guy/girl who knows a guy/girl

Ticket sales are channeld through a cueueing lobby system.

Everyone will sign in to the lobby when ticket sales start. The system will shuffle the logged in users and process the shuffled cue. This will limit the impact on the shopping system and give everyone in cue the opportunity to buy tickets for up to 5 named Member IDs within a 15 minute window, once it’s their turn.

This is intended for families, but nobody said you cannot pool your purchasing rounds. Find a group of people, that will log in on purchase day and enhance your chance of getting a Ticket. First one in should by most of the tickets (all of them if possible), as it is not guarnateed everyone in the group will get a chance.

4. Convention Days

Not all days are created equal, and so is their demand. The Tickets usually sell out in the follwoing order:

  1. Preview Night (Only with an All-Week Pass)
  2. All-Week Pass
  3. Thursday
  4. Friday
  5. Saturday
  6. Sunday

For some reason, nobody want’s to buy a Sunday ticket unless, there is nothing else left.

Thursday is the most crowded day on the floor, since everyone tries to get to get their hand on as many “Exclusive” items as possible. The rare ones usually sell out very fast on Thursday. If you are not into collecting exclusive stuff and just want to roam around the floor… pick any other day.

The Preview Night is the holy grail of tickets. These will be gone within minutes and grant their owner an exclusive look at a closed panel and screening as well as the opportunity to enter the convention center for a few hours on wednesday evening. (see collecting exclusive items)

If you where amongst the lucky one, you only have to wait, get a flight, a hotel room (there’s a booking website on the comicCon.org page), and count the days until June/July.

Barcamp Schweiz 2015

Dieses Wochenende fand das “Zwei Tage und ein Burger Barcamp Schweiz” in Zürich statt.

Wie schon im letzten Jahr formte sich eine sehr spannende Veranstaltung mit interessanten und bunt gemischten Themen. Auch wenn ich das Gefühl hatte, die Zahl der Teilnehmer hätte im vergleich zum letzten Jahr etwas nachgelassen.

Der Freitag startete mit einem sehr gelungen Abendessen im The Bite

mit einer kleinen Auswahl Burger, Dessert und vielen Gesprächen. Der Samstag startete ebenfalls mit so vielen Essen und Trinken Session, dass einige über Twitter schon fragten, ob es noch andere Themen gäbe. Ja, die gab es natürlich auch.

aber mal Ehrlich… Fotos von Essen und Alkohol laufen auf Instagram einfach besser. Und somit endete der Samstag mit einem gepflegten Whisky Tasteup.

… und ein paar Versuchen mit Periscope; oder alternativ mit PowerPoint Karaoke und einem Rhetorik-Battle.

Der Sonntag begann, wie so vieles, mit einem Kater… und ein paar Runden Exploding Kittens (also süssen Kätzchen). Ausserdem gab es noch alternative Blogmarketing Konzepte und Lebensauffassungen sowie die allseits beliebte Oliver Gassner Show.

Exploding Kittens werde ich auch zum Barcamp Köln mitbringen und vorstellen. Hier in Zürich hat das Spiel jedenfalls schon die ersten Fans rekrutieren können.

Zum Schluss noch einen Dank an die Orga und die Sponsoren… und wenn das alle machen, gibt es im nächsten Jahr eventuell wieder ein Barcamp Schweiz.

Sponsoren

"ferienpiraten-logo2″logo-schreibwerkstatt buch-und-netzhostpoint logo-swicoRZ_IT&Business_Logo_small LeShopMigros_NewLogo_1024px_RGBadmiral-cx-logokarl-der-grosse hofrat-suess openbyte

Mercedes Benz C250 d 4MATIC T-Modell

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2143
Maximale Leistung in kW (PS) 150 (204)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 500
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 6.0
außerorts (l/100km) 4.8
kombiniert (l/100km) 5.2
CO²-Emission (g/km) 137
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 235
0-10 (Sek.) 7.2

Modellnamen bei Mercedes … Kannste Dir echt nicht ausdenken. Auf dem Heck steht auch noch Bluetec, wird aber im Katalog schon nicht mehr so geführt.

Ein kleiner Wochenendausflug zu einer Familienfeier braucht auch ein Fernstrecken taugliches Fahrzeug.Von Hertz gab es diesmal ein Upgrade auf die neue Mercedes Benz C-Klasse. Die vollständige Bezeichnung: Mercedes Benz C250 d 4MATIC T-Modell.

Bei Mercedes scheint wohl immer noch zu gelten: Wenn wir nur genügend dieser verchromte Plastikbuchstaben auf den Kofferraum kleben, fällt nicht so auf, dass es ohne viel schöner aussieht.

Für die Reise ist alles notwendige eingebaut. Sieht nach einer dieser Swiss Editions aus. Kunstlederbezüge (Artico) auf den teilweise elektrisch verstellbaren Sitzen DAB Radio und ein Navigationssystem (Garmin MAP PILOT). Dann kann es ja losgehen.

Der Parkplatztest

Kurz noch zuhause vorbei um die Koffer einzuladen. Bisher ist die C-Klasse der wendigste Kandidat seit langem. Beim einparken in meine Bucht muss ich zwar nochmals zurücksetzen, aber deutlich weniger rangieren, als im Opel. Die ausfahrt erfordert nochmals etwas nachkorrigieren, aber um die restlichen Ecken der Tiefgarage komme ich ohne Probleme. Sogar mit recht viel Platz an den Seiten.

Die Ladung

Der Kofferraum ist zwar lang und breit genug, fällt aber optisch recht flach aus. auf meinem 63 Liter Koffer passt gerade noch eine flach Einkaufstasche bis die obere Kante erreicht ist. Es gibt noch ein kleines Fach unter dem Kofferraumboden für Kleinigkeiten. Zwei 63 Liter Koffer und 1-2 Einkaufstaschen, schon ist der Laderaum voll.

Die grosse Fahrt

Auf den ersten Blick hat alles, im Cockpit eine gute Position und ist leicht erreichbar. Die Sitze lassen sich leicht einstellen und man findet schnell eine gute Sitzposition. Die Armablage ist in einer bequemen Position, das Multimedia Interface (das grosse Drehrad) mit dem Touchpad Modul leicht erreichbar.

Der Motor ist selten hörbar, was für einen Diesel recht angenehm ist. Die 7 Gang Automatik schaltet unmerklich durch die Gänge und der Wagen fühlt sich nie annähernd überfordert an. Nett auch die Dynamic Modi für die Motorsteuerung. Von Sport+ bis Eco gibt es hier mehrere Auswahlmöglichkeiten, die sich auch individuell anpassen lassen. Nach ein paar Minuten Stop&Go im ECO Modus schalte ich allerdings wieder zurück auf Komfort. Der bietet im Prinzip alles, was der geneigte Fahrer braucht, um entspannt durch die Gegend zu fahren.

Mercedes-Benz-C-Klasse-T-2015-fahren.jpg

Planlos

Auf den ersten paar Metern machte der MAP Pilot recht gute Arbeit. Der 5 km Stau wurde rechtzeitig angezeigt und eine Umfahrung angeboten. Dummerweise, war die Ausweichstrecke genauso überlastet, wie die Autobahn, was mit dem TMC des Garmin nicht zu erkennen war. Mit über einer Stunde Verspätung erreichten wir dann die Grenze bei Lindau und legten eine kleine Pause und einen Zwischenstopp im Navigationssystem an. Etwas 100 km holte uns dieser wieder ein.

“Die Route wird neu berechnet”… Nicht nur dass das Garmin hierfür immer um die 1 Minute benötigt. Wir wurden von der Autobahn gelotst, um zu wenden und die Zieluhrzeit hatte nun einen Aufschlag von satten 2 Stunden. Nach einem kurzen verdacht, löschte ich die Routenplanung und wählte erneut das Ziel der Reise. Schon ging es mit der ursprünglichen Urzeit und Route weiter. Auf dem Rückweg passierte uns dies erneut an anderer Stelle. Da scheint wohl ein Bug im MAP PILOT zu sein.

Auch sonst gibt sich das Garmin zeitweilig etwas eigenwillig. Besonders spannend fand ich eine Episode “Alternative Route möglich” “Sie sparen 5 Minuten Fahrzeit”. Gut – wegen 5 Minuten auf einer 4 Stunden Strecke fahre ich nicht von der Autobahn ab. Hab ich gedacht. Kurz darauf wurde mir sehr beleidigt mitgeteilt, dass die alternative Route kürzer sei. Dem Ton nach hätte die Stimme auch: “Ich hab doch gesagt, du sollst abfahren” gesagt haben können.

Alles zusammen sagt mir aber nach diesem Wochenende: Gib einfach den Aufpreis für das Command System aus!

Was zum …

Jedes Auto hat so sein Macken und Eigenheiten. Dei einen sind erträglich, die anderen regen die Fahrer und Passagiere einfach nur auf.

Sitze. Die Standardsitze mit Artico sind zwar teilweise elektrisch verstellbar. Nach vorne und hinten schieben erfolgt aber immer noch manuell und es fehlt die Lordosenstütze. Gerade auch längeren Strecken ist die sehr zu empfehlen. Mir schmerzte nach knapp 3-4 Stunden jedenfalls der Rücken vom Sitz.

Hebel, Knöpfe und so. Mercedes ist ja bekanntlich der Erfinder von alles auf einen Hebel hinter dem Lenkrad packen. Inzwischen haben sie wenigsten gelernt. Also gibt es jetzt neben dem Alles-Auf-Einem Hebel noch einen kleinen Stock mit Tempomat und auf der anderen Seite einen Hebel für die Automatik. Soweit so gut. Wenn ich aber bei jedem zweiten Versuch den Tempomaten zu deaktivieren den Scheibenwischer einschalte, weil die Hebel zu nahe bei einander sind und in beiden Fällen der Knopf am Ende des Hebels gedrückt werden muss, ist das weniger lustig. Vor allem, wenn sich diese beiden Knöpfe auch haptisch nicht unterscheiden. Der zweite Fehlgriff kann auch an mir liegen, aber Tempomat (Geschwindigkeit halten) und Limiter (Maximale Geschwindigkeit einstellen) sind aus meiner Wahrnehmung genau vertauscht. Für Limiter muss ich den kleinen Hebel nach oben drücken, für Tempomat nach unten. Instinktiv will ich das immer umgekehrt machen.

Der nächste Titel. Angenommen, ich spiele Musik über Bluetooth vom Telefon ab und befinde mich am grossen Display im Navigationssystem und im kleinen Display in den Armaturen auf den Reiseinformationen. Was muss ich machen, um den nächsten Titel abzuspielen?

  1. Auf dem Lenkrad, das Reiseinformationssubmenu mit “Return” verlassen. Dann mit den Pfeiltasten “Medien” wählen. “OK” bestätigen. Warten bis die Titelinformationen angezeigt werden und die Pfeiltasten nach “Oben” (nicht nach unten!) drücken. Dann den ganzen Weg wieder zurück.
  2. Auf den Menüknopf des Touchfeld am MMI drücken und mit dem Finger nach “Rechts” streifen. dann “Return” drücken um das Menü wieder auszublenden.
  3. Auf der Mittelkonsole “Medien” drücken. Wie ich dann den nächsten Titel wähle habe ich nie rausgefunden. Tasten dafür gibt es jedenfalls nicht.

Sollte ich statt dem Musiktitel die Radiostation wechseln wollen läuft die gleiche Menüorgie ab… und ich muss mir dann noch die richtige Station aussuchen.

Manchmal frage ich mich echt, wer sich sowas ausdenkt und freigibt. Ist das denn so schwer, Grundlegende Funktionen ständig auf den Lenkradtasten verfügbar zu haben?

Gespaltener Eindruck. Die Verarbeitung ist soweit absolut in Ordnung und wirkt hochwertig. An ein paar Stellen merkt man dann aber doch, dass die C-Klasse die Günstige Art Mercedes zu fahren ist. Dummerweise schlägt der Innenraum diesen Eindruck den Passagieren gleich in Form der Mittelkonsole ins Gesicht. Standardfarbe ist Hochglanz schwarz aus Plastik. Ideal für Fingerabdrucke, Fettspuren, Kratzer und Staubfussel. Erst dachte ich, jede Andere Farbe wäre eine bessere Wahl, aber die Erinnerung an den Automobil Salon und die Variante mit Carbonimitat hatte ich ebenfalls verkratzt und verschmiert im Gedächtnis.

Die grosse Abdeckung für Getränkehalter und Ablage mit Zigarettenanzünder ist ebenfalls kein Glanzstück. Sie sieht zwar toll aus, aber fühlt sich billig an. Beim schliessen vermittelt sie keinen wertigen Eindruck sondern eher das Gefühl auch aus China stammen zu können. Das genaue Gegenteil ist die Abdeckung für das Staufach unter der Armlehne. Warum ging es denn dort, eine Feder einzubauen um ein sanftes schliessen und Öffnen zu ermöglichen?

Die grossen runden Auslässe der Lüftung sehen toll aus, nur lassen sie sich nicht so einstellen, dass keine kalte Zugluft der Klimaanlage den Passagiere auf den Vordersitzen ins Gesicht oder den Rest des Körpers bläst. Abschalten war auch keine Alternative, da auf “Auto” sonst nicht genug Luft zum Kühlen den Innenraum erreicht. Ich hatte ursprünglich gedacht, der Hauptluftstrom käme dann über die Frontscheibe, aber das war wohl nichts.

Fazit

Von den Fahreigenschaften bietet die neue C-Klasse sehr viel Komfort. Mit den aufpreispflichtigen Sitzen und einer Lordosenstütze sogar noch mehr. Für die Navigation sollte man wirklich das Garmin System meiden.

Der Verbrauch auf dieser Tour lag mit 5.6 Liter auf 100 km nur knapp über den Herstellerangaben. Das lag aber eher am hohen Autobahnanteil.

Mercedes-Benz-C-Klasse-T-2015-daten.jpg

So wie er da stand hat das C250 d 4MATIC T-Modell einen Listenpreis von circa 72’000 Franken bei einem Basispreis von 61’900 Franken. Von der gebotenen Qualität und dem Komfort her ist der Preis akzeptabel, aber alleine wegen der teilweise mehr als umständlichen Bedienung sehe ich von einer Empfehlung ab.

 

Summer Tour: Barcamp Köln

Nachdem im letzten Jahr das Barcamp Köln zusammen mit dem Barcamp Zürich statt fand, wurden beide für dieses Jahr auf unterschiedliche Wochenenden verteilt.

Also DIE Gelegenheit mal wieder im Sommer nach Köln zu fahren!

Karten für das Barcamp Köln werden dieses Mal in Kontingenten verkauft. Zwei Verkaufstermine sind schon vorbei, aber es wird wohl noch welche Geben. Knapp über 100 verkaufte Tickets sind etwas wenig für so eine Veranstaltung.