Preview: Der neue Volvo XC90

Ein Umschlag und eine Silbern schimmernde Einladung zur Schweizer Vor-Premiere des neuen Volvo XC90 befand sich von ein paar Wochen in meinem Briefkasten.

Grund genug sich das neue Flagschiff aus Schweden mal genauer anzuschauen. Die Auslieferung wird zwar erst im April starten, aber interessierte Kunden konnten vorab schon einen Blick auf den neuen Luxusliner werfen.

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Auf den ersten Blick ist er länger und flacher als sein Vorgänger geraten, bieten bis zu sieben Personen einen Sitzplatz, und selbst in der letzten Reihe muss man bis zu einer Körpergrösse um die 1.70m nicht gebückt sitzen. Die mittlere Sitzreihe lässt sich nach vorne und hinten verschieben um mehr Beinfreiheit in Reihe zwei oder drei zu gewähren.

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Die LED Scheinwerfer mit automatischem Fernlicht werden von Tagfahrleuchten in Form eines Hammers (im Ernst. Das soll Thors Hammer symbolisieren) unterteilt. Sieht meiner Meinung nach sogar ganz nett aus.

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Am heck bleiben die bekannten durchgängigen Leuchten. Jetzt mit ein wenig mehr Detaileffekten durch den LED Einsatz.

Der Kofferraum lässt sich elektrisch öffnen und schliessen. Dies ist wahlweise über den Schlüssel, Schalter oder Fuss-Sensor möglich. im Kofferraum befinden sich zusätzliche Schalter zum Umklappen der dritten Sitzreihe.

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Auch im Cockpit gibt es neues. Das im letzten Jahr eingeführte Einheitsdisplay der kleineren Modelle kommt im XC90 nicht zum Einsatz. DAfür nun ein Formatfüllendes Display, welches sich je nach Situation und eingeschalteten Funktionen optisch anpasst.

Wird zum Beispiel die Navigation benutzt, rücken die beiden Rundinstrumente etwas weiter auseinander und schaffen Platz für eine Kartenansicht. Für die Fahrassistenten wird unter dem linken Instrument eine schematische Anzeige der aktuellen Fahrzeug Einstellungen eingeblendet.

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Das zentrale Display ist schon für den Einsatz von Apple Carplay vorgesehen. das konnte ich heute leider noch nicht ausprobieren, aber es gibt das so ein Video:

Die Bedienung läuft jedenfalls recht flüssig und leicht verständlich ab. Auch sonst gibt der Innenraum wenig Rätsel auf. Das liegt unter anderem auch an der Übersichtlichen Anzahl Schalter, die sehr selbsterklärend sind.

Die Echtholzeinlagen in offenporiger Maserung passer sehr gut zum Fahrzeug und das Leder ist tatsächlich sehr gut verarbeitet. Die Bowers & Wilkins Lautsprecher verstecken sich hinter matt poliertem Metall (überraschender weise ist das wirklich kein Plastik). Wie sich das alles über die Serienproduktion hält bleibt abzuwarten.

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Kleine Punkte, die ich im Auge behalten werde:

An einigen Stellen wurde glattes, dunkelgraues Plastik verbaut. Insbesondere an den Sitzen. Ich hoffe sehr, dass dies nur in den Vorserienmodellen der Fall ist und für die reguläre Produktion noch ausgetauscht wird. Die Teile passen wenig zum Gesamteindruck des Fahrzeugs und wirken billig.

Fahren wird wohl erst zum Autosalon im März möglich sein, die regulären Probefahrten bei den Händlern sollen ab Mai verfügbar sein. Im April wird voraussichtlich mit der Auslieferung der ersten T8 Hybrid Modelle begonnen.

Opel Insignia Sports Tourer Edition 1.6 Turbo

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 1598
Maximale Leistung in kW (PS) 125 (170)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 260
Kraftstoffart Super (ROZ 95)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 9.1
außerorts (l/100km) 5.4
kombiniert (l/100km) 6.8
CO²-Emission (g/km) 159
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 205
0-10 (Sek.) 10.4

Es weihnachtete mal wieder; und wie bewältigt man die Anstrengende Reise zur Familie besser als mit einem modernen und geräumigen Kombi?

Das Hertz Sparangebot spuckte mir dieses mal nach Upgrades einen brandneuen Opel Insignia aus. Kilometerstand: 22.

Disclaimer: Ich bezahle den Mietwagen selbst und die Upgrades habe ich mir durch jahrelange Dienstreisen “ehrlich” verdient.*

Wie immer dauerte die Rückfahrt durch die Stadt per Auto doppelt so lange, wie die Anreise zur Mietstation per S-Bahn, aber die Zeit kann ich ja für erste Eindrücke nutzen. Auf halber Strecke meinte der Borcomputer 24 Liter auf 100 km wären durchschnittlich notwendig und ich kämpfte mit der Senderliste des Radios. Ersteres könnte daran liegen, dass der Insignia nicht über eine Start/Stopp Funktion verfügt. Selbst für eine Automatik getriebenes Auto ist dies heute sehr ungewöhnlich in der Preisklasse (Listenpreis inkl. Steuern: 40’140.00 Franken).

Das Radio ist eine andere Geschichte. Es lässt sich entweder über den Touchscreen oder das Lenkrad bedienen. mit den einfachen Skip Tasten lassen sich aber nicht die, manuell zu aktualisierende Senderliste, sondern nur die Favoriten durchschalten. Wenn ich die Senderliste durchblättern will, muss ich mit den Steuertasten am Lenkrad durch gut 4 Menüpunkte, des kleinen Display in der Armaturentafel, klicken… und das während der Fahrt?

Zuhause angekommen war mein Ziel der grosszügige Parkplatz im Parkhaus, den ich gemietet habe. Mit einem Ford S-Max kein grosses Problem, der Opel wollte hier aber gleich drei Mal rangiert werden. Ach ja… und die Parksensoren schalten sich erst ein, wenn der Rückwärtsgang eingelegt oder der Wagen neu gestartet wurde.

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Nach Vorne hin wäre noch etwas Platz, aber die Sensoren waren bereits auf rot.

Fussmatten! Auf jeden Fall den Opel NUR mit Fussmatten ordern. Mein Mietagen hatte keine, und auf dem geriffelten Hartplastik Brett im Fussbereich bin ich beim Einsteigen (mit trockenen Schuhen) fast so ausgerutscht, dass ich am Boden gelegen hätte. Es hat jedenfalls nicht viel Gefehlt, aber ich konnte mich zum Glück noch abfangen.

Nächster Tag. Den Wagen mit allen Koffern, Taschen und Geschenken beladen. Passt alles. Nur vorne fehlt es an kleinen Ablagen um sinnvoll Parkscheine oder Mautzettel (Frankreich) zu verstauen.

Auf der Autobahn merk man als Fahrer die 170 PS so gut wie gar nicht. Um langsam zu beschleunigen und im Verkehr mit zu schwimmen reicht die Kraft aus, beim Überholen und Beschleunigen fehlt es sehr schnell an Drehmoment. Die 6-Gang Automatik hält den Wagen immer auf möglichst niedrigen Drehzahlen, schaltet aber beim Beschleunigen schnell 1-2 Gänge runter. Das hilft, braucht aber trotzdem seine Zeit.

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Auch für den Verbrauch scheint das nicht zu förderlich zu sein. Insgesamt sind wir 1280 km gefahren. Der Durchschnittsverbrauch betrug laut Bordcomputer 9.7 Liter auf 100 km. Mit Tempomat auf gerader Strecke bei 120 km/h ist der Verbrauch bei 9.5 und mit 130 km/h bei 9.8 Litern. Mit 100 km/h schafft der Opel es mit 8.9 Litern gerade so unter die 9 Liter Marke. Bei diesen Zahlen frage ich mich schon, wie Opel hier 5.4 l/100km Ausserorts veranschlagen kann. Die hatte der Wagen nicht einmal auf der Landstrasse mit 80km/h erreicht (Ebenfalls mit Tempomat).

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Ein anderer grosser Kritikpunkt ist die Navigation. Wenn ich Google nach der besten Route zu meiner Familie frage bekomme ich 2 Routen (blau und grau markiert). Beide über Frankreich. Beide um die 430 Kilometer lang.

Opel fährt bevorzugt in Deutschland. Die Strecke ist 522 km lang (rot eingezeichnet) und führt über Karlsruhe, Kreuz Walldorf, Dreieck Hockenheim und Kaiserslautern. Warum? Diese Strecke hat deutlich mehr Verkehr, führt über 2 Stau-Schwerpunkte und ist 90 (in Worten neunzig!!!) Kilometer länger. Hingegen in Frankreich, ist der einzig bemerkenswerte Verkehrsschwerpunkt Strasbourg, und ein einziger 92 km langer Abschnitt auf der Strecke kostet sage und schreibe 6.70 Euro.

Auf der Rückfahrt musste ich das Bordsystem geradezu zwingen auf der französischen Strecke zu bleiben. Und das, obwohl es, laut Radio, Unfälle und Teilsperrungen auf der A5 gab.

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Ach-ja… Ich hatte einmal den Fehler gemacht, unterwegs das Ziel zu ändern. Das Ergebnis war ein fast schwarzer Bildschirm ohne weitere Anhaltspunkte. Die Anzeige wurde nach dem Neustarten des Wagens wieder normal fortgesetzt.

Sehr wichtig bei kalten Temperaturen ist eine Funktionierende Heizung. Der Innenraum wird recht schnell auf eine angenehme Wärme gebracht. Die Sitzheizung hingegen ist “eigen”. Sie verfügt über drei Stufen:

  • Viel zu heiss
  • zu heiss
  • immer noch zu heiss

Solange sie eingeschaltet ist, fühlt man sich wie auf einem Grill, unabhängig von der Gewählten Stufe. Diese sind alle drei sehr unangenehm. Schaltet man sie hingegen wieder aus, kühlt der Sitz sofort wieder auf die Ursprungskälte herunter.

Bei Schneefall beschlagen die Seiten der Windschutzscheibe sehr schnell, wenn die Lüftung auf Automatik steht. Die Feuchtigkeit setzt sich auch in den Fensterrahmen der Türen fest, sodass die Seitenscheiben fast undurchsichtig vor Wassertropfen sind, wenn die Fenster einmal herunter gelassen wurden. Was in Parkhäusern oder Mautstation aber leider üblich ist.

Fazit: Ich war froh, als der Wagen wieder abgegeben war. Er bringt die Insassen sicher von A nach B, hat einen grossen Kofferraum, ein angenehme Konfortausstattung und Platz für 5. Aber wenn der Weg von A nach B ein Umweg ist, die Karte hin und wieder schwarz wird und der Verbrauch dabei 100% über der Deklaration liegt lassen sich die 40.000 Franken Listenpreis auch besser anderweitig investieren.

SKRWT Foto-Korrektur-App

SKRWT (verfügbar für iPhone) bietet Korrekturmöglichkeiten für verschiedenste Verzerrungen und Perspektiven welche durch entweder die eingebaute Kameralinse oder aufgesteckte Adapter erzeugt werden.

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Die Bedienung ist dabei spielend einfach und das Ergebnis kann lokal gespeichert, oder gleich in eines der Social Networks übertragen werden.

GotMYO: Mein neues Gesture Control Armband

Anfang 2013 stolperte ich über einen Bericht für ein völlig neuartiges Controller Konzept zur Steuerung von allem, was eine Bluetooth Schnittstelle hat. Das MYO:

Wie bei vielen, dass völlig neu ist, verzögerte sich das Projekt wegen kleiner Details von Ende 2013 auf Mitte 2014 auf Ende 2014. Warum sich die Wartezeit gelohnt hat, zeigt das Hands-On Video on Juli 2014 sehr gut.

Kleiner, leichter, besser als das ursprüngliche Design traf mein MYO gestern per Post ein, und ich konnte Heute schon mal ein wenig damit herum spielen.

Nach der Installation des Treibers wir eine kurze Kalibrierung und ein Tutorial durchgespielt, nachdem sich das MYO recht einfach, über dass kurze Berühren von Mittelfinger und Daumen, aktivieren und ein Befehl absetzen lässt.

Von sich aus bringt MYO schon ein paar Applikationsbefehle mit, die sich über den Marketplace durch weitere Anwendungen ergänzen lassen.

Ich bin mal gespannt, wie sich der Controller in die tägliche Arbeit oder Freizeit integrieren lässt.

Hall – Für das Team

Verteilte Teams, verteile Anwendungen, verteilte Daten, … und Emails. Jede Menge Emails. Aber muss das wirklich so sein?

In grossen Unternehmen finden sich Instant Messenger wie Lync, Sametime oder Cisco UC. Kleine Unternehmen und Freelancer setzen auf Skype, Google Chat / Hangout, iMessage oder noch exotischere Mittel um direkter miteinander zu kommunizieren.

Aber wie funktioniert das in verteilten Teams, die mehr als nur kurze Texte austauchen müssen? Wie können all die Daten welche in Projekten erzeugt werden allen zugänglich gemacht werden ohne sie ständig als Dateien durch den Ether zu schicken?

Einen sehr erfolgreichen Ansatz hatte Slack gefunden, in dem möglichst viele projektorientierte Webanwendungen in einen teamfokussierten Webstream integriert werden können.

Mit Hall kommt nun ein weiterer Spieler auf das Feld. Der Ansatz ist ähnlich, aber im Detail gibt es Unterschiede.

Die Integrationen von Webservices sind noch nicht ganz so zahlreich, dafür sind die Vorhandenen aber breit genug gestreut und bieten eine Auswahl der wichtigsten Funktionen für Projektmanagement und Collaboration.

Beim Pricing gibt es gegenüber Slack keine Limitierungen in Integrationen, Messages oder Nutzern sondern eine simple Unterscheidung über den Funktionsumfang. Je mehr Funktionen ich nutzen will, desto grösser das notwendige Abonnement. Wobei: Es gibt 3 Auswahlmöglichkeiten von Free bis Enterprise, von denen aktuell nur 2 verfügbar sind.

Clients gibt es für Webbrowser, Mac, Windows, Linux, iOS und Android.