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nVidia Experience 364.47 installation schlägt fehlt

The-Problem-with-Drivers

By on 12. März 2016

Wir alle kennen das: Ein kleines harmloses Pop-up weist uns auf ein Treiberupdate hin.

Normalerweise kein Problem, denn in den letzten knapp 10 Jahren hatte ich nie ein Problem mit WHQL zertifizierten Treibern. Die NVidia Experience 364.47 war leider die erste Ausnahme.

Während der Installation flackerte der Bildschirm, wie gewohnt, hin und her, es wechselte mehrfach der Fenster-Fokus. Auch das war nichts neues bei NVidia Treibern. Plötzlich verpixelte alles und ich blickte auf einen Bildschirm, wie ich ihn seit meinen Analogfernsehertagen nicht mehr gesehen hatte.

Gut. Dachte ich. Dann starte ich mal neu, und Windows wird den alten Treiber laden, da die Installation ja nicht abgeschlossen wurde.

Dachte ich.

Aber anscheinend registrierte NVidia die Installation als erfolgreich und Windows startete nicht. zumindest nicht wie ich erwartet hatte. Windows 10 bemerkte allerdings, dass der Grafiktreiber nicht funktioniert und meldete einen DLL Fehler per Bluescreen. Die Sequenz lief zwei Mal durch und dann bootete Windows in das Recovery Menü.

Sehr praktisch.

Von hier aus wählte ich „Wiederherstellung“ – „Wiederherstellungspunkt“ und wählte den neuesten Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus. Der war zum Glück nur 2 Stunden alt. Allerdings, nicht wie erwartet, vom NVidia Treiber sondern von Windows Update gesetzt worden. Gut zu wissen, dass ich bei NVidia einen eigenen Wiederherstellungspunkt manuell setzen muss.

Nach ein paar Minuten lief wieder alles wie gewohnt.

Um sicherzustellen, das es kein Zufall war und mir eine andere Applikation die Installation unterbrochen hatte, schloss ich alle Anwendungen im Vorder- und Hintergrund und installierte das Update erneut.

Gleiches Ergebnis.

OK, dann überspringe ich das update und meldete den Vorfall erst einmal an NVidia. Inzwischen zeigt Experience mit Update 364.51 an, also wurde der Fehler wohl bemerkt.

Was ich im Anschluss bemerkte

Outlook blendete mir plötzlich Funktionen aus. Der Hinweis „Sie verwenden eine unlizensierte Version“ erstaunte mich dabei ein wenig. Normalerweise sollte Office 365 in diesem Fall überhaupt nicht mehr funktionieren.

Laut meinem Office 365 Konto war alles in Ordnung. Der PC wurde mir dort auch als korrekt lizensiert aufgelistet.

Nachdem ich alle Optionen ausprobiert hatte, blieb nur noch den PC auf der Office Website aus den registrierten Geräten zu entfernen. Nach dem Öffnen zeigte mit Outlook jetzt an, das es nicht registriert sei. Mit einem einfachen Knopfdruck auf „Re-Registrieren“ öffnete sich ein Browserfenster für die Office Website und die Meldung „Diese Installation ist nun registriert“.

Schon erstaunlich, welche Auswirkungen eine schlechte Qualitätskontrolle bei Treiberupdates haben kann.



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