Bindermichi

Photography, Cars & Technology

Meine Familie, die anderen Monster und Godzilla

By on 17. Mai 2014

Alles begann mit einer glücklichen Famile, it dem süssen kleinen Jungen, der seinen verwirrten Wissenschaftler/Ingenieur Daddy morgens zum Geburtstag überraschen wollte. Dummerweise war der schon wach und telefonierte aufgeregt mit seinen Kollegen.  Der Junge geht zur Schule und Mommy und Daddy fahren zur Arbeite. zufällig arbeiten beiden in einem Atomkraftwerk (Also: Zufälle gibts).

Wo wir gerade dabei sind, findet kurz nach Schichtbeginn ein kleines Erdbeben oder so statt und  Mommy, die in so einer Art Wartungscrew arbeitet muss Minutenlang vor einer, sich schnell ausbreitenden, Radioaktiven Gaswolke fliehen, stolpert dabei über ein berstendes Dampfrohr (das die Dinger immer bersten müssen) und muss einen verletzten Kollegen hinter sich herziehen. Natürlich schaffen sie es nicht mehr Rechtzeitig durch die Luftschleuse und Daddy muss zusehen, wie alle sterben.

Das klingt jetzt nach jedem Filmklischee aus der Mottenkiste, schaut sich aber auch so an.

Danach muss der süsse Junge in der Schule mitansehen, wie das Kraftwerk nach und nach in sich zusammenfällt.

Schnitt… 15 Jahre später: Der kleine süsse Junge ist jetzt erwachsen und in einem Militärflugzeug auf dem Heimweg. – Frage: Ich bin ein Intelligenter Junge, mit Japanischkenntnissen und Internationaler Schulbildung. Was zum Henker mache ich dann beim Militär? – Zuhause wartet die Frau und ein kleiner, süsser Junge, der seinen Daddy so doll vermisst hat, dass er fragt, ob Daddy Morgen früh immer noch daheim ist.

– Aaawwww –

Kaum wieder zurück im Wohnzimmer klingelt das Telefon. Nein, nicht der Präsident … wäre aber eine Option gewesen.

Daddy 1 hat sich in Japan Ärger eingebrockt, indem er in sein altes Zuhause in einer Quarantänezone wollte, um dort seine Aufzeichnungen zu holen. – Warum braucht der dafür 15 Jahre? – Also pack Sohn 1 schnell seine Sachen zusammen und erwischt noch in der gleichen Nacht einen Flug nach Tokyo um Daddy aus dem Gefängnis zu holen. – Kleiner Tipp. Der letzt Flug von San Francisco nach Tokio ist um 19:00, wenn es kein riesiger Umweg werden soll.

Das erste, was der frisch entlassene Daddy 1 macht, ist nochmal in die Quarantäne Zone eindringen. Diesmal mit Sohn 1. Dort finden sie die Daten (auf 15 Jahre alten 250 MB ZIP Disketten) und werden gleich darauf wieder gefangen genommen.

Dann werden sie „natürlich“ zum Kern der Quarantäne Zone gebracht (statt nach draussen, damit sie nicht noch mehr sehen) und treffen dort pünktlich zum schlüpfen eines der Film Monster ein. – Also mit der Glückssträhne überlege ich mich langsam, warum die beiden nicht einfach Lotto gespielt haben.

Wie zu erwarten kann sich das geschlüpfte Monster befreien (sonst wäre der Film ja schon zuende) und wie durch ein Wunder überlegen unsere Protagonisten… fast. Daddy 1 überlebt den Transport zum nahegelegenen Flugzeugträger dann doch nicht. Dafür haben die „Guten“ jetzt die ZIP Disks und finden auf dem Schiff zufällig noch ein ZIP Laufwerk, dass 15 Jahre alte Disketten, die einem EMP Schock ausgesetzt waren auf einem aktuellen Computer lesen kann. – Die haben aber auch echt ein riesen Glück, die Jungs!

Also, wer sich jetzt fragt, wo bei der ganzen Nummer Godzilla bleibt: Das frage ich mich langsam auch! Immerhin haben wir jetzt schon fast eine Stunde rum!

Nach über der Hälfte des Film taucht er dann doch mal unter dem Flugzeugträger durch, nur um dann die Schiffe dahinter aus dem Wasser zu drängen. Bei der Grösse von Godzilla frage ich mich allerdings: Warum ist der jetzt getaucht?

Das nächste ist ein Auftritt in Teilen, die nur kurz Füsse einblenden, Danach ein paar Aufnahmen eines Monsterkampfs im Fernsehen und dann sind beide wieder verschwunden.

Gut, dass es neben Godzilla zwei weitere Monster gibt (Männchen und Weibchen), welche zur bevorzugten Beute von Jäger Godzilla gehören. Beide ernähren sich von Radioaktivität. Logisch also, dass man das eine Ei in einem Kernreaktor grosszieht und das andere in eine Nuklearabfallanlage einschliesst. Was soll da schon gross passieren!?

In dem Fall ein dramatisch, klamaukhafter Showdown in San Francisco zwischen Gozilla, zwei Monstern, einer Atombome mit Zeitzünder und Daddy 2, der seine Familie von dort retten will, aber immer zu spät kommt.

Am Ende fehlt nur noch, dass Godzilla sich zu den überlebenden Bewohnern der Stadt umdreht und winkt, bevor er gen Sonnenuntergang schwimmt.

Zugegeben. Diese Godzilla ist um längen besser, als die Emmerich Katastrophe, aber gut? Nein, wirklich nicht.

Die Japanischen Godzilla Filme sind zwar auch eher Trash, aber sie nehmen sich nicht besonders ernst. Die Hollywoodversion nimmt sich sehr ernst, pocht auf Patriotismus, und wirk dabei noch lächerlicher. Es wirkl wirklich kein Filmklischee ausgelassen um die Story noch wahnwitziger wirken zu lassen.

Was auch immer die Autoren beim schreiben geraucht haben, es wird wohl auch das betrachten des Film erträglicher machen.



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