Bindermichi

Photography, Cars & Technology

Angefahren: Infiniti Q50 2.2d

By on 29. März 2014

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2143
Maximale Leistung in kW (PS) 125 (170)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 400
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 6.0
außerorts (l/100km) 4.1
kombiniert (l/100km) 4.8
CO²-Emission (g/km) 124
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 230
0-10 (Sek.) 8.5

Zweite Probefahrt auf dem Genfer Autosalon: Diesemal der Infiniti Q50 2.2d.

Neben dem 3.5 Liter Bybrid aktuell die einzige Motorisierung auf dem europäischem Markt. Leider immer noch vermisst bleibt der 3.7 Liter V6. Dessen Einführung ist nicht geplant. Dafür folgt im Herbst der 2.0T. Wie schon beim Diesel ein bekanntes Mercedes Agregat mit 211 PS.

Der Q50 stellt die Art des C-Segments dar, wie Infiniti sie sich vorstellt. Mit dem 2.2d auch sehr direkt mit dem Mercedes C220 CDI oder dem BMW 320d vergleichbar. In Sachen Abmessungen udn Innenraum steht der Infiniti den beiden WEttbewerbern in nichts nach, die Ausstattung bietet wenig Auswahl an Optionen. Dafür ist fast alles schon Serienmässig verbaut, was in einem modernen Auto dieses Segments verfügbar ist.

Das Design erinnert an den Q70, ist aber agressiver und wirkt dadurch leichter und weniger massiv. Im Innernraum gibt es wenig kritik an der Verarbeitung, nur die beiden Touchscreens sind ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die meisten alltäglichen Funktionen lassen sich aber auch leicht über das Lenkrad bedienen.

Sehr schön für lange Strecken ist der Stop-and-go Tempomat mit Spurhalteassistent. Einfach dem vordermann auf der Autobahn folgen und mal die Hände vom Lenkrad nehmen können hat schon etwas für sich, solange der Vorrausfahrende nicht die nächste Ausfahrt nimmt.

Ungewohnt ist nur, dass der Wagen dabei durch die Kamera immer leicht zwischen den beiden Spurmarkierungen links und rechts hin und her pendelt. nicht unangenehm schnell, aber im ersten Moment etwas unheimlich.

Mit 1750 kg ist der Q50 nicht gerade ein Leichtgewicht, und das bekommt auch der Motor zu spüren. So richtig spritzig wirkt der 2.2 Liter Diesel nie, allerdings auch nicht überfordert. Es ist mehr eine Art Langeweile, die eventuell auch dem deutlich hörbaren monotonen Motorengeräusch zu schulden ist. Das wird mit dem Bezinomotor hoffentlich besser.

Wem das immer noch nicht genug ist, kann auf den 3.5 Liter V6 Hybrid setzen. Diese liefert mehr als genug Leistung, schränkt allerdings, durch die Batterie, den Kofferaum stark ein.



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