Bindermichi

Photography, Cars & Technology

Digitale Armaturen

By on 3. August 2013

Zeigerinstrumente sind ja ganz nett, aber in den letzten Jahren musste ich immer wieder feststellen, dass sie immer schwerer zu lesen sind. Das liegt nicht unbedingt an meinen Augen, sondern den immer kleiner werdenden Zahlen und den enger werdenden Skalen.

Das eine liegt am „Design“, die Zahlen könnten durchaus grösser geschrieben sein, das andere an den grösseren Geschwindigkeitsangaben. Ein Tacho bis 300 ist inzwischen in fast jedem Kleinwagen zu finden. Realistisch waren diese Zahlen nie, das fast alle neuen Wagen, für Normalbürger, entweder nie weit über 200 kommen oder spätestens bei 250 abgeriegelt werden.

Der Absolute Höhepunkt aus meiner Sicht ist der Alfa Romeo Giulietta, bei dem die Ortsüblichen 50 km/h bereits nach Zentimetern einer Nadelbewegung erreicht und 30 km/h fast nicht ablesbar sind.

Guilietta_dashboard

Das Resultat: Ich lese in den meisten Autos die Geschwindigkeit von der Digitalen Anzeige im Display ab, wenn der Wagen das hat.

Volvo hat mit dem grossangelegtem Facelift aller Fahrzeuge (ausser dem Dinosaurier XC90) gleich alle Zeigerinstrumente gegen Monitore ausgetauscht, die wahlweise einen Tachometer oder Drehzahlmesser anzeigen.

Eine gute Idee, aber mir würde der Drehzahlmesser und eine grosse Zahl mit der aktuellen Geschwindigkeit schon völlig ausreichen.

Aber ich höre immer noch Kritiken von Leuten, die keine digitalen Anzeigen im Armaturenbrett mögen. Nur, sind die bisherigen Zeiger schon seit Jahren elektronisch gesteuert und genauso digital, wie die Anzeige auf einem Bildschirm. Die Displays eröffnen aber mehr Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem Platz für Anzeigen, die sonst noch in irgendeine LED der Armaturen gequetscht werden müssten.



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