Bindermichi

Photography, Cars & Technology

Adobe Creative Cloud: Kreative Nutzung

By on 26. September 2013

Im Prinzip benutze ich für meine Bearbeitungen nur Adobe Lightroom. Als Adobe also Anfang September ein Abonnement für Fotografen mit Lightroom und Photoshop für $9.99 vorstellte, fing ich an zu überlegen.

Photoshop wäre doch noch eine gute Ergänzung, für kompliziertere Bearbeitungen und Composites. Eine Einschränkung: die 9.99 gelten nur für Besitzer von mindestens Photoshop CS3. Dass es aber keinen Regulären Preis für dieses Modell gibt hatte mich schon schwer enttäuscht.

Regulär gibt es für die Creative Cloud eine Applikation für $19.99, alle schon für $49.99. Also ist es ab 2 Anwendungen günstiger gleich alle zu nehmen. Nur einen Haken hat das ganze.

Sobald ich diese Bestellen will schaltet Adobe um auf 65 Franken zzgl. MwSt. Das macht: 70 CHF. Aber bleiben wir mal bei den Netto Preisen.

49 usd in chf

Nach aktuellem Stand (Umrechnungskurs heute) müsste der Preis für das Creative Cloud Abonnement bei 45 CHF liegen und nicht bei 65. Ich würde sogar noch bei 49.99 CHF mit mir reden lassen.

Damit kostet ein Creative Cloud Abonnement also in der Schweiz 780 statt 540 Franken netto im Jahr. Für die Eurozone sieht diese Rechnung nicht viel besser aus.

Warum? Schliesslich kostet die Retailversion der Creative Suite in Europa schon immer mehr als in den USA.

Stimmt! Aber wenn die Software ausschliesslich über Download aus den USA verfügbar ist, womit soll der monatliche 20 CHF Aufschlag noch gerechtfertigt werden? Vertrieb? Logistik? Höheres Lohnniveau im lokalen Retailbereich?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Cloud Service, und der kostet weltweit immer das gleiche, da er nur zentral hergestellt wird und dort Kosten verursacht. (Ich mache sowas beruflich)

Meine erste Nachfrage an Adobe ging gleich auch in die Richtung:

  • Kann ich in einer beliebigen Währung ein Abo abschliessen?
    Nein, das ist Länderabhängig.
  • Ok, kann ich meinen Account in ein anderes Land mitnehmen, wenn ich umziehe?
    Nein, dann müsste ein neuer Account eröffnet werden.

Gut, auf meinen Hinweis, dass letzteres in Europa durchaus öfter vorkommen kann kam der Hinweis, dass dem Support dies bekannt sein und sie im Fall gerne unterstützen würden. Immerhin.

Gut. Also ein neuer Account mit US Adresse ist kein Problem. Dazu gibt es Dienste wie MyUS, die Postadresse und Versandweiterleitung anbieten.

Von anderer Seite kam noch der Hinweis, dass dies nicht reicht und noch eine US Kreditkarte benötigt wird. Das hatte ich fast befürchtet. Aber auch hier gibt es inzwischen leichte Abhilfe mit Entropay. Virtuelle Prepaid Kreditkarten, die sich einfach online aufladen lassen.

Manchmal frage ich mich schon, für wie blöd manche Unternehmen ihre Kunden halten.



2 comments on “Adobe Creative Cloud: Kreative Nutzung

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: