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Von Schnorrern und Handtuchtouristen

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By on 25. Januar 2010

Sie begegnen uns überall; im Büro- und Privatleben und sogar im Urlaub. Sie verabreden sich, reservieren Plätze und Karten, Trinken und Essen auf Kosten anderer, aber wenn Sie sich mal “verpflichten” müssen, sind sie plötzlich verschwunden und wurden nie mehr gesehen … bis es wieder was für umme gibt.

Das Barcamps oder auch einfache Meetings immer von einer gewissen Zahl unentschuldigter Abwesenheit begleitet werden ist inzwischen schon der Normalfall. Was das Nicht-Absagen der eigenen Anwesenheit aber keinesfalls entschuldigt.

Auf öffentlichen Veranstaltungen einen Platz zu reservieren, der nicht wahrgenommen wird ist in mehrerer Hinsicht NICHT Ok! Zum einen werden “wirklich” interessierte Teilnehmer von der “Ausgebuchten” Veranstaltung abgehalten, zum anderen sind alle Vorbereitungen der Organisation auf die angestrebte (und angemeldete) Teilnehmerzahl ausgerichtet.

Tauchen also, wie am vergangenem Wochenende mal schlappe 100 angemeldete Teilnehmer aus wasauchimmer für Gründen nicht auf, werden alle Interessierten auf der Warteliste vor den Kopf gestoßen, die Räume bleiben zum Teil leer, die Sponsoren fragen sich, warum sie sich engagiert haben und die Orga wird sich fragen, was man beim nächsten mal anders machen könnte.

Eine Konsequenz werden wohl kostenpflichtige Eintrittskarten sein, um sicherzustellen, dass jeder angemeldete Teilnehmer entweder wirklich kommt oder seinen Platz wieder storniert. Könnte fast wetten zu wissen, wer sich dann als erstes beschwert.

Die zweite Gruppe, die mir auf fast jeder Veranstaltung begegnet ist nicht minder interessant. Weniger durch die eigene Person, Tätigkeit oder Eloquenz, sondern durch das Belagern der Bar und des Buffets… jedenfalls, solange es nichts kostet.

Besonders deutlich ist mir das auf der letzten Twittnite aufgefallen. Das Budget für die gesponserte Bar war bereits nach weniger als einer Stunde aufgebraucht und die ersten Gäste hatten die Veranstaltung kurz darauf verlassen. Da frage ich mich schon, welche Art des Networking und der Unterhaltung in diese kurzen Zeit stattgefunden haben könnte.

Auch hier stellt sich mir die Frage, ob eine Social Networking Veranstaltung wirklich mit der kostenlosen Teilnahme verbunden sein muss. Auch wenn es keine Honorare für Vorträge oder Gäste bezahlt werden entstehen ja schließlich auch Kosten durch Miete, Verpflegung und eventuell Personal. Diese können in letzter Zeit immer schlechter durch reines Sponsoring aufgefangen werden. Also warum jene benachteiligen, die gerne auch länger geblieben wären, aber es nicht auf die Teilnehmerliste geschafft haben. Ein Ticket mit mindestverzehr könnte hier den Schnorrer-Faktor senken und allen Beteiligten eine bessere Gesamterfahrung bieten.

Bin ja mal gespannt auf die Kommentare hierzu …

Titelfoto: The Venue, After CC by Stewart



33 comments on “Von Schnorrern und Handtuchtouristen

  1. Boah ey, Mirco willste mich nun ausschließen ?! Oder vielleicht die anderen die noch nicht mal sich die Bahnkarte dahin leisten können weil Sie das Taxi bis vor die Tür zahlen müssen?!

    Nein mal im Ernst, du hast vollkommen recht, ich musste jetzt beim #dcc mit @soophie und Trish die ganze Zeit Thekendienst schmeißen und war auch so die ganze Zeit am rumwuseln und die Leute die sich vorher eingetragen hatten haben sich entweder verpisst oder sind garnicht erst aufgetaucht. Sowas ist einfach nur antisocial3.0

  2. Definitiv ein leidiges Thema, das jeder BarCamp-Orga bekannt sein dürfte. Allerdings schließt auch ein Eintrittspreis nicht das Fernbleiben aus, wie gelegentlich bei Veranstaltern kostenpflichtiger Veranstaltungen zu hören ist. In aller Regel gibt es da Erfahrungswerte, die man einplanen kann, auch wenn die etwa 70% vom Sonntag des DesignCamp schon ungewöhnlich viel sind.

    Ich finde aber etwas anderes viel schlimmer. Wir haben vermutlich alle schon erlebt, dass es trotz fest geplanter Teilnahme dann doch anders kam. Und da spielt es keine Rolle, ob Job, Kunde oder eine Krankheit. Aber dann trägt man sich eben aus der Liste wieder aus – auch wenn 24 Stunden vor BarCamp-Beginn nur wenige, lokale Nachrücker eine Chance haben, den Platz zu nutzen. Zumindest erweist man durch diese kleine Geste den ehrenamtlichen OrganisatorInnen einen letzten Hauch von Respekt – und signalisiert, dass einem die Veranstaltung zumindest so wichtig war, dass man sich wieder austrägt, wenn man nicht teilnehmen kann.

    Die besagten 100 Personen waren sich sogar dafür zu schade.

    Vielleicht wird es ja Zeit für etwas härtere Instrumente: Wer sich bis Montag nicht aus der Teilnehmerliste ausgetragen hat, kommt auf eine öffentliche Liste. Vielleicht hilft ja der mittelalterliche Pranger weiter…

    1. Eine öffentliche Liste finde ich schon wegen ein paar gesetzen etwas Bedenklich. Aber wenn die Teilnahmegebühr schon mal die Kosten für Catering doer Location Miete deckt, ist wenigstens der Druckt aufreichend finanzielle Sponsoren zu finden, trotz geringerer Teilnehmerzahl weniger hoch.

      1. Die juristische Seite dieser Spntan-Idee sollte man sicherlich vor einer Umsetzung sehr genau prüfen – es ging mir da auch mehr um den Gedanken an sich. Denn einen gewissen Schwund wird man immer haben. Mir geht es nur darum, dass zumindest in Köln die „No shows“ nicht mal gewillt waren, einen einzelnen Klick (pro Tag) zu machen, nämlich den auf „Ich nehme nicht teil“ 🙁

  3. Pingback: uberVU - social comments
  4. Es muss sich was tun. Wenn ich mir die Unterschiede vom DesignCamp 2009 zu diesem Jahr ansehe bin ich traurig und enttäuscht. Klar gibt es immer Gründe spontan auszufallen, aber bei dieser Masse ist das schon ein großer Zufall.

    Ich will eigentlich selbst kein Geld verlangen oder eine Blacklist, aber so kann es nicht weitergehen. Vielleicht doch die Schutzgebühr, die man vor Ort wiederbekommt. Und wer sich nicht bis 2 Tage vor der Veranstaltung meldet sponsert eben Bier oder Kaffee mit dem Geld 😉 Am letzten Wochenende wäre das viel Kaffee gewesen…

  5. Volle Zustimmung – ich habe meine Fahrt aus München in mein geliebtes Köln so gelegt, dass ich zumindest einen Teil des DCC besuchen kann. Leider mußte ich meine Wohnung noch leerräumen und konnte so nur recht kurz, aber dass hatte ich auch so eingetragen. Beim GamesCamp hatten wir ein ähnliches Problem. Ich wäre dafür das man ca. 50-100 Euro für ein Karte zahlen sollte, wovon man bei erscheinen einen großen Teil wiederbekommt! Zusätzlich könnte man als Zahler dann für 1 andere Person bürgen, das nicht jeder Geld überweisen muss. Die Idee hatten wir schon auf dem GamesCamp, aber ich schätze viele schein sich „Schutzgebühren“ wirklich zu erheben und dann auch konsequent ein zu behalten. Man könnte es auch anders herum machen, Anmelden kostet, gezahlt werden muss aber nur bei Nichterscheinen… aber ich würde den Nichterscheinern dann nicht so gerne nachlaufen…

  6. Die Diskussion um die Idee mit den Anmeldegebühren bzw. mit einem Pfand, den man vor Ort zurückerhält, tauchte schon spätestens in 2007 auf. Die Gegen-Argumente sind aber seitdem immer noch gültig:
    Nehmen wir die dcc10-Planung. Da waren 200 Teilnehmer möglich, die dann jeweils 20 EUR fürs Wochenende als Pfand überwiesen hätten (und lassen wir mal kurz die Spielchen mit fehlgelaufenen Überweisungen, korrekter Zuordnung von Beträgen, Einhaltung von Fristen, usw. aussen vor). Als Konsequenz hätte ich dann EUR 4.000 in 20 EUR-Scheinen vor mir liegen. Und dann müsste ich noch sicherstellen, dass auch der jeweils Richtige sein Geld zurück bekommt. Denn was wäre los, wenn der „richtige“ Gerd Mustermann sein Geld bekommen soll, nachdem vor ein falscher das Geld abgegriffen hat…

    Es ist eine blöde Situation, zugegeben. Eine Pfandlösung ist im Handling sehr mühsam (um nicht zu sagen: heikel), ein „Pranger“ ist natürlich keineswegs eine ernstzunehmende Option und überbuchen hilft auch nur, wenn nicht plötzlich 70% der Teilnehmer wegbleiben.

    Vielleicht schreibt man auch einfach diejenigen, die da kommentarlos ferngeblieben sind, einfach mal an und fragt, warum sie das getan haben…

  7. Boah ey, Mirco willste mich nun ausschließen ?! Oder vielleicht die anderen die noch nicht mal sich die Bahnkarte dahin leisten können weil Sie das Taxi bis vor die Tür zahlen müssen?! Nein mal im Ernst, du hast vollkommen recht, ich musste jetzt beim #dcc mit @soophie und Trish die ganze Zeit Thekendienst schmeißen und war auch so die ganze Zeit am rumwuseln und die Leute die sich vorher eingetragen hatten haben sich entweder verpisst oder sind garnicht erst aufgetaucht. Sowas ist einfach nur antisocial3.0

  8. Definitiv ein leidiges Thema, das jeder BarCamp-Orga bekannt sein dürfte. Allerdings schließt auch ein Eintrittspreis nicht das Fernbleiben aus, wie gelegentlich bei Veranstaltern kostenpflichtiger Veranstaltungen zu hören ist. In aller Regel gibt es da Erfahrungswerte, die man einplanen kann, auch wenn die etwa 70% vom Sonntag des DesignCamp schon ungewöhnlich viel sind. Ich finde aber etwas anderes viel schlimmer. Wir haben vermutlich alle schon erlebt, dass es trotz fest geplanter Teilnahme dann doch anders kam. Und da spielt es keine Rolle, ob Job, Kunde oder eine Krankheit. Aber dann trägt man sich eben aus der Liste wieder aus – auch wenn 24 Stunden vor BarCamp-Beginn nur wenige, lokale Nachrücker eine Chance haben, den Platz zu nutzen. Zumindest erweist man durch diese kleine Geste den ehrenamtlichen OrganisatorInnen einen letzten Hauch von Respekt – und signalisiert, dass einem die Veranstaltung zumindest so wichtig war, dass man sich wieder austrägt, wenn man nicht teilnehmen kann.Die besagten 100 Personen waren sich sogar dafür zu schade.Vielleicht wird es ja Zeit für etwas härtere Instrumente: Wer sich bis Montag nicht aus der Teilnehmerliste ausgetragen hat, kommt auf eine öffentliche Liste. Vielleicht hilft ja der mittelalterliche Pranger weiter…

  9. Eine öffentliche Liste finde ich schon wegen ein paar gesetzen etwas Bedenklich. Aber wenn die Teilnahmegebühr schon mal die Kosten für Catering doer Location Miete deckt, ist wenigstens der Druckt aufreichend finanzielle Sponsoren zu finden, trotz geringerer Teilnehmerzahl weniger hoch.

  10. Die juristische Seite dieser Spntan-Idee sollte man sicherlich vor einer Umsetzung sehr genau prüfen – es ging mir da auch mehr um den Gedanken an sich. Denn einen gewissen Schwund wird man immer haben. Mir geht es nur darum, dass zumindest in Köln die „No shows“ nicht mal gewillt waren, einen einzelnen Klick (pro Tag) zu machen, nämlich den auf „Ich nehme nicht teil“ 🙁

  11. Es muss sich was tun. Wenn ich mir die Unterschiede vom DesignCamp 2009 zu diesem Jahr ansehe bin ich traurig und enttäuscht. Klar gibt es immer Gründe spontan auszufallen, aber bei dieser Masse ist das schon ein großer Zufall.Ich will eigentlich selbst kein Geld verlangen oder eine Blacklist, aber so kann es nicht weitergehen. Vielleicht doch die Schutzgebühr, die man vor Ort wiederbekommt. Und wer sich nicht bis 2 Tage vor der Veranstaltung meldet sponsert eben Bier oder Kaffee mit dem Geld 😉 Am letzten Wochenende wäre das viel Kaffee gewesen…

  12. Volle Zustimmung – ich habe meine Fahrt aus München in mein geliebtes Köln so gelegt, dass ich zumindest einen Teil des DCC besuchen kann. Leider mußte ich meine Wohnung noch leerräumen und konnte so nur recht kurz, aber dass hatte ich auch so eingetragen. Beim GamesCamp hatten wir ein ähnliches Problem. Ich wäre dafür das man ca. 50-100 Euro für ein Karte zahlen sollte, wovon man bei erscheinen einen großen Teil wiederbekommt! Zusätzlich könnte man als Zahler dann für 1 andere Person bürgen, das nicht jeder Geld überweisen muss. Die Idee hatten wir schon auf dem GamesCamp, aber ich schätze viele schein sich „Schutzgebühren“ wirklich zu erheben und dann auch konsequent ein zu behalten. Man könnte es auch anders herum machen, Anmelden kostet, gezahlt werden muss aber nur bei Nichterscheinen… aber ich würde den Nichterscheinern dann nicht so gerne nachlaufen…

  13. Pingback: Tweets die Von Schnorrern und Handtuchtouristen | bindermichi.com erwähnt -- Topsy.com
  14. Die Diskussion um die Idee mit den Anmeldegebühren bzw. mit einem Pfand, den man vor Ort zurückerhält, tauchte schon spätestens in 2007 auf. Die Gegen-Argumente sind aber seitdem immer noch gültig:Nehmen wir die dcc10-Planung. Da waren 200 Teilnehmer möglich, die dann jeweils 20 EUR fürs Wochenende als Pfand überwiesen hätten (und lassen wir mal kurz die Spielchen mit fehlgelaufenen Überweisungen, korrekter Zuordnung von Beträgen, Einhaltung von Fristen, usw. aussen vor). Als Konsequenz hätte ich dann EUR 4.000 in 20 EUR-Scheinen vor mir liegen. Und dann müsste ich noch sicherstellen, dass auch der jeweils Richtige sein Geld zurück bekommt. Denn was wäre los, wenn der „richtige“ Gerd Mustermann sein Geld bekommen soll, nachdem vor ein falscher das Geld abgegriffen hat…Es ist eine blöde Situation, zugegeben. Eine Pfandlösung ist im Handling sehr mühsam (um nicht zu sagen: heikel), ein „Pranger“ ist natürlich keineswegs eine ernstzunehmende Option und überbuchen hilft auch nur, wenn nicht plötzlich 70% der Teilnehmer wegbleiben.Vielleicht schreibt man auch einfach diejenigen, die da kommentarlos ferngeblieben sind, einfach mal an und fragt, warum sie das getan haben…

  15. Ich glaube, das Problem ist echt schwierig zu lösen. Aber mit Bestrafung kommt man nicht wirklich weiter. Braucht man dann ein ärztliches Attest oder die Unterschrift seiner Eltern um sein fernbleiben zu entschuldigen? Um dann den Pfand zurück zu bekommen? Wir sollten alle erwachsen genug sein, um das ganze Thema auch anders zu lösen.

    Fangen wir einfach mal an, die Menschen zu fragen, die nicht da waren. Und dann sollte man schauen, ob man mit der Information Verbesserungspotential findet. Einfach zu sagen: die sind asozial hilft doch nicht 🙂 .

    Meiner Meinung nach sind es wahrscheinlich 2 Gründe: eine Orga eines Barcamps muss es schaffen, Interesse zu wecken. Ein : Boah, da muss ich unbedingt dabei sein. Das hatte ich leider dieses mal im Vorfeld nicht. Das zeigte auch, das die 200 Plätze bei weiten nicht ausgebucht waren. Da wurden ein paar Fehler in der Kommunikation gemacht. Zum Beispiel wurde die „Die Anmeldung ist nun eröffnet“-Mail geschickt, da lief das ganze schon seit ein paar Stunden. Eine Vorab-Mail mit Countdown und ein paar Sätzen, warum das letzte Designcamp super war (und das war es 😉 ) und einem kleinen Countdown wäre wohl besser gewesen. Anteasern von coolen Sessions (Törtchen Törtchen 😉 ). Schafft ein Gefühl der Exklusivität. Ganz einfaches Marketing. Ja, es ist natürlich jetzt einfach, den Finger auf die Orga zu halten. Gerade für jemanden, der nicht mit organisiert hat.

    Es gibt natürlich auch einen 2. Grund. Und der ist bei den Menschen zu suchen, die sich nicht abgemeldet haben. Ich war persönlich am 2. Tag leider nicht da, hab mich aber bei zwei Menschen abgemeldet und im Mixxt meinen Platz für den Sonntag wieder freigegeben. Bei mir ist leider familiär was dazwischen gekommen. Die meisten anderen haben anscheinend sich noch nie mit den Auswirkungen auseinander gesetzt. Was passiert wenn ich fehle? Ach, macht doch nix. Is doch nicht schlimm. Diese Denke ist dumm und gefährlich. Leider weiß ich so spontan nicht, wie man das reparieren kann. Aber ich glaube, wenn man mit denjenigen, die angemeldet waren, aber nicht da waren, einfach nur mal redet, wird denen klar werden, das dies nicht Okay war. Wie schon oben geschrieben: fragt die, warum die nicht da waren. Erklärt denen, das dies nicht okay war. Das sollte für die meisten intelligenten Lebewesen durchaus reichen, damit die den Fehler beim nächsten Mal nicht wieder machen. Die 100 Menschen werden doch hoffentlich nicht *ALLE* so blöd sein und das nicht kapieren ?

    Und zu den Getränken bei Drink-Free-Events: DAS ist leider normal. Hab schon so einige solcher Events gemacht. Die wollen vorglühen und dann woanders feiern. Das kann man nicht verhindern. Alkohol zieht Assis an 🙂 . Wir sind damals dazu übergegangen, jedem nur ein Freigetränk zu geben. Dann hast du nach 20 Minuten die Assis draußen und kannst in ruhe mit denen reden, die wirklich reden wollen. Aber diese Alk-Hunter kommen hoffentlich nicht zu Barcamps 🙂 .

    1. Gut, dass die Organisation fürs DesignCamp nicht optimal lief ist wohl jedem klar, hatte aber nachvollziehbare Gründe. Mir ging es auch nicht um Strafzahlungen sondern einfach mal den „guten Anstand“ sich vor der Veranstaltung abzumelden, wenn man schon nicht anwesend sein wird. Die offiziellen Plätze auf dem Designcamp waren nach einem Tag ausgebucht. Das sich die Anmeldungen zum Teil korrigieren ist auch klar und keiner erwartet wirklich dass 100% der Anmeldungen anwesend sind.

  16. Ich glaube, das Problem ist echt schwierig zu lösen. Aber mit Bestrafung kommt man nicht wirklich weiter. Braucht man dann ein ärztliches Attest oder die Unterschrift seiner Eltern um sein fernbleiben zu entschuldigen? Um dann den Pfand zurück zu bekommen? Wir sollten alle erwachsen genug sein, um das ganze Thema auch anders zu lösen. Fangen wir einfach mal an, die Menschen zu fragen, die nicht da waren. Und dann sollte man schauen, ob man mit der Information Verbesserungspotential findet. Einfach zu sagen: die sind asozial hilft doch nicht 🙂 . Meiner Meinung nach sind es wahrscheinlich 2 Gründe: eine Orga eines Barcamps muss es schaffen, Interesse zu wecken. Ein : Boah, da muss ich unbedingt dabei sein. Das hatte ich leider dieses mal im Vorfeld nicht. Das zeigte auch, das die 200 Plätze bei weiten nicht ausgebucht waren. Da wurden ein paar Fehler in der Kommunikation gemacht. Zum Beispiel wurde die „Die Anmeldung ist nun eröffnet“-Mail geschickt, da lief das ganze schon seit ein paar Stunden. Eine Vorab-Mail mit Countdown und ein paar Sätzen, warum das letzte Designcamp super war (und das war es 😉 ) und einem kleinen Countdown wäre wohl besser gewesen. Anteasern von coolen Sessions (Törtchen Törtchen 😉 ). Schafft ein Gefühl der Exklusivität. Ganz einfaches Marketing. Ja, es ist natürlich jetzt einfach, den Finger auf die Orga zu halten. Gerade für jemanden, der nicht mit organisiert hat.Es gibt natürlich auch einen 2. Grund. Und der ist bei den Menschen zu suchen, die sich nicht abgemeldet haben. Ich war persönlich am 2. Tag leider nicht da, hab mich aber bei zwei Menschen abgemeldet und im Mixxt meinen Platz für den Sonntag wieder freigegeben. Bei mir ist leider familiär was dazwischen gekommen. Die meisten anderen haben anscheinend sich noch nie mit den Auswirkungen auseinander gesetzt. Was passiert wenn ich fehle? Ach, macht doch nix. Is doch nicht schlimm. Diese Denke ist dumm und gefährlich. Leider weiß ich so spontan nicht, wie man das reparieren kann. Aber ich glaube, wenn man mit denjenigen, die angemeldet waren, aber nicht da waren, einfach nur mal redet, wird denen klar werden, das dies nicht Okay war. Wie schon oben geschrieben: fragt die, warum die nicht da waren. Erklärt denen, das dies nicht okay war. Das sollte für die meisten intelligenten Lebewesen durchaus reichen, damit die den Fehler beim nächsten Mal nicht wieder machen. Die 100 Menschen werden doch hoffentlich nicht *ALLE* so blöd sein und das nicht kapieren ?Und zu den Getränken bei Drink-Free-Events: DAS ist leider normal. Hab schon so einige solcher Events gemacht. Die wollen vorglühen und dann woanders feiern. Das kann man nicht verhindern. Alkohol zieht Assis an 🙂 . Wir sind damals dazu übergegangen, jedem nur ein Freigetränk zu geben. Dann hast du nach 20 Minuten die Assis draußen und kannst in ruhe mit denen reden, die wirklich reden wollen. Aber diese Alk-Hunter kommen hoffentlich nicht zu Barcamps 🙂 .

  17. Gut, dass die Organisation fürs DesignCamp nicht optimal lief ist wohl jedem klar, hatte aber nachvollziehbare Gründe. Mir ging es auch nicht um Strafzahlungen sondern einfach mal den „guten Anstand“ sich vor der Veranstaltung abzumelden, wenn man schon nicht anwesend sein wird. Die offiziellen Plätze auf dem Designcamp waren nach einem Tag ausgebucht. Das sich die Anmeldungen zum Teil korrigieren ist auch klar und keiner erwartet wirklich dass 100% der Anmeldungen anwesend sind.

  18. Oh – jetzt kann ich auch die etwas skeptischen Reaktionen verstehen, als ich am Samstag spontan für eine halbe Stunde vorbeigekommen bin. Übrigens das zweite Mal, dass ich das so gemacht habe, beim Videocamp habe ich mich vor Ort angemeldet und bin peinlicherweise direkt zum Essen gekommen, dann aber noch 2 Stündchen geblieben. Ich mache das also eher umgekehrt, dann aber mit vorsichtigem Fragen etc.

    Die Problematik ist mir dennoch bekannt. Die taucht bei einigen sogar in einem Kreis von acht(!) Leuten auf. Spontan in Urlaub fahren ist kein Problem. Den anderen Bescheid sagen, dass man dadurch trotz Zusage doch nicht zu einem anderen Termin kommt und dadurch dieser Termin (für einige mit 1 Stunde Fahrt verbunden) platzt (was nicht hätte sein müssen, wenn man früh genug abgesagt hätte), ist aber zu aufwändig.

    Kommentar desjenigen „Hey, ich bin einen Tag später in Urlaub gefahren, da hatte ich echt andere Dinge im Kopf.“. Die Einstellung ist also grundsätzlich gegeben. Umso ärgerlicher, wenn damit auch noch Kosten und Verantwortung gegenüber Sponsoren verbunden ist.

    Ich bin inzwischen bei der Meinung angelangt, dass man diejenigen einfach für die nächsten Events sperren sollte. Wer so gute Gründe hatte, dass er/sie nicht einmal sich per Klick oder Bescheidsagen abmelden kann, wird diese sicher im Nachhinein von sich aus und verbunden mit einer Entschuldigung vorbringen. Wer das nicht tut, bleibt einfach beim nächsten Mal außen vor.

    Wenn das nicht nur bei einem Event so läuft, wird den Teilnehmern die Ernsthaftigkeit wohl bewusst werden – spätestens dann, wenn sie beim nächsten Mal nicht mehr reinkommen. Und ich meine das nichtmal als Bestrafung sondern einfach als logische Konsequenz. Wer sich bei einer Party daneben benimmt, wird beim nächsten Mal einfach nicht mehr eingeladen. Ganz normal.

    Ob sich das so mit vertretbarem Aufwand durchziehen und kontrollieren lässt, ist eine andere Frage. Aber es ist sicherlich einfacher, als da noch mit Geld (z.B. in Form von Kaution) zu hantieren. Ich hätte übrigens auch absolut nichts dagegen, 5–20 € für Verpflegung für einen Tag auszugeben.

  19. Von einem Verzehrgutschein würde ich aus eigener Erfahrung abraten. Das schreckt die „Ich Zahl doch nicht 20,- Euro für ’ne Cola und ’ne Bockwurst“-Leute ab. Dann lieber einen Eintritt für die komplette Veranstaltung nehmen.

  20. Wie wär’s denn mit nem Double-Opt-In? Alle bereits angemeldeten Teilnehmer müssen zB 7-4 Tage vor dem Event noch einmal kurz per Klick bestätigen, dass Sie auch wirklich kommen. Wer das nicht tut, fliegt automatisch raus und macht Platz für einen Nachrücker. Müsste man mal als Feature bei mixxt anfragen, aber ich denke, dass man dadurch die Quote ordentlich reduzieren kann. Ich denke, dass viele sich einfach mal provisorisch anmelden, ohne zu wissen ob sie wirklich kommen (können) und dann so faul oder unsozial sind, sich wieder abzumelden.

  21. Ich finde das double Opt-In eigtl. auch sehr gut, zumindest sollte es die no-show Quote etwas reduzieren. Grundsätzlich spreche ich mich aber auch für Blacklisten aus. Wer es z.B. jemand 3 mal nicht schaft sich auszutragen wenn er nicht kommt, kriegt beim nächsten Mal eben nur noch Plätze wenn welche bis zum Schluss offen sind (Restplätze). Wenn der Andrang groß ist gibt es keine Restplätze und somit keine Teilnahme für die geblacklistete Person.

  22. Ich finde das double Opt-In eigtl. auch sehr gut, zumindest sollte es die no-show Quote etwas reduzieren. Grundsätzlich spreche ich mich aber auch für Blacklisten aus. Wer es z.B. jemand 3 mal nicht schaft sich auszutragen wenn er nicht kommt, kriegt beim nächsten Mal eben nur noch Plätze wenn welche bis zum Schluss offen sind (Restplätze). Wenn der Andrang groß ist gibt es keine Restplätze und somit keine Teilnahme für die geblacklistete Person.

  23. Oh – jetzt kann ich auch die etwas skeptischen Reaktionen verstehen, als ich am Samstag spontan für eine halbe Stunde vorbeigekommen bin. Übrigens das zweite Mal, dass ich das so gemacht habe, beim Videocamp habe ich mich vor Ort angemeldet und bin peinlicherweise direkt zum Essen gekommen, dann aber noch 2 Stündchen geblieben. Ich mache das also eher umgekehrt, dann aber mit vorsichtigem Fragen etc.Die Problematik ist mir dennoch bekannt. Die taucht bei einigen sogar in einem Kreis von acht(!) Leuten auf. Spontan in Urlaub fahren ist kein Problem. Den anderen Bescheid sagen, dass man dadurch trotz Zusage doch nicht zu einem anderen Termin kommt und dadurch dieser Termin (für einige mit 1 Stunde Fahrt verbunden) platzt (was nicht hätte sein müssen, wenn man früh genug abgesagt hätte), ist aber zu aufwändig.Kommentar desjenigen „Hey, ich bin einen Tag später in Urlaub gefahren, da hatte ich echt andere Dinge im Kopf.“. Die Einstellung ist also grundsätzlich gegeben. Umso ärgerlicher, wenn damit auch noch Kosten und Verantwortung gegenüber Sponsoren verbunden ist.Ich bin inzwischen bei der Meinung angelangt, dass man diejenigen einfach für die nächsten Events sperren sollte. Wer so gute Gründe hatte, dass er/sie nicht einmal sich per Klick oder Bescheidsagen abmelden kann, wird diese sicher im Nachhinein von sich aus und verbunden mit einer Entschuldigung vorbringen. Wer das nicht tut, bleibt einfach beim nächsten Mal außen vor.Wenn das nicht nur bei einem Event so läuft, wird den Teilnehmern die Ernsthaftigkeit wohl bewusst werden – spätestens dann, wenn sie beim nächsten Mal nicht mehr reinkommen. Und ich meine das nichtmal als Bestrafung sondern einfach als logische Konsequenz. Wer sich bei einer Party daneben benimmt, wird beim nächsten Mal einfach nicht mehr eingeladen. Ganz normal.Ob sich das so mit vertretbarem Aufwand durchziehen und kontrollieren lässt, ist eine andere Frage. Aber es ist sicherlich einfacher, als da noch mit Geld (z.B. in Form von Kaution) zu hantieren. Ich hätte übrigens auch absolut nichts dagegen, 5–20 € für Verpflegung für einen Tag auszugeben.

  24. Von einem Verzehrgutschein würde ich aus eigener Erfahrung abraten. Das schreckt die „Ich Zahl doch nicht 20,- Euro für 'ne Cola und 'ne Bockwurst“-Leute ab. Dann lieber einen Eintritt für die komplette Veranstaltung nehmen.

  25. Wie wär's denn mit nem Double-Opt-In? Alle bereits angemeldeten Teilnehmer müssen zB 7-4 Tage vor dem Event noch einmal kurz per Klick bestätigen, dass Sie auch wirklich kommen. Wer das nicht tut, fliegt automatisch raus und macht Platz für einen Nachrücker. Müsste man mal als Feature bei mixxt anfragen, aber ich denke, dass man dadurch die Quote ordentlich reduzieren kann. Ich denke, dass viele sich einfach mal provisorisch anmelden, ohne zu wissen ob sie wirklich kommen (können) und dann so faul oder unsozial sind, sich wieder abzumelden.

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