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Tengen Toppa Gurren-Lagann

TENGEN TOPPA GURREN LAGANN

By on 3. Januar 2010

Nachdem ich auf der Comic-Con und den Fotos, diverser Mange/Anime/Cosplay Veranstaltungen immer wieder auf Yoko Kostüme gestoßen bin wollte ich endlich mal wissen woher die Figuren kommen und was die Story so bietet. Also habe ich mir mal einen 27 Episoden Tengen Toppa Gurren-Lagann Marathon gegeben.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Wikipedia Artikels über die Handlung (Achtung Spoiler):

Tengen Toppa Gurren-Lagann ist eine AnimeFernsehserie des Studios GAINAX aus dem Jahr 2007. Die Serie wurde auch als Manga umgesetzt und für ein Videospiel adaptiert. Die Serie spielt in ferner Zukunft und erzählt von einer Gruppe Mecha-Krieger, die die Erdoberfläche wieder bewohnbar machen wollen und gegen Tyrannen und Feinde des Lebens auf der Erde kämpfen.

In ferner Zukunft leben die Menschen unter der Erde, weil sie glauben, dass die Erdoberfläche unbewohnbar ist oder gar nicht mehr existiert. In vielen Höhlen und unterirdischen Gängen graben sie nach neuem größerem Lebensraum. In dieser Welt wird alles durch die Wirkung von Spirals und Antispirals bestimmt.

Spirals sind kreislinienförmige Formen von Energie, die alle Lebewesen innehaben. Die Antispirals stellen das Gegenstück zu ihnen dar, sie werden durch Quadrate dargestellt. Diese werden von anderen Lebensformen verwendet, die die mit Spirals lebenden Wesen vernichten wollen. Dabei werden auch die jeweiligen Lebewesen danach benannt, ob sie Spirals oder Antispirals besitzen.

Der Spiralmeister auf der Erdoberfläche unterdrückt nun die Spirals, damit diese nicht mit den Antispirals aufeinander treffen.

Der junge Simon, welcher schon im frühen Kindesalter seine Eltern bei einem der gefürchteten Erdbeben verloren hatte, findet eines Tages beim Graben einen bohrkopfähnlichen Anhänger, welchen er als Talisman behält. Kamina, ein junger Mann und guter Freund von Simon, nimmt ihn mit, um zusammen mit einer Gruppe Jugendlichen die Erdoberfläche aufzusuchen. Sie werden jedoch unterbrochen, als ein riesiger Gunman*, ein von sogenannten Beastmen kontrollierter Roboter, in die Höhle stürzt, zusammen mit einem Mädchen namens Yoko. Die drei finden den Kopf eines kleinen Gunman, welcher dank des Talismans wieder zum Laufen gebracht wird, und mit seiner Hilfe schaffen Simon, Yoko und Kamina es, den feindlichen Gunman zu zerstören.

Nun an der Oberfläche lernen sie Yokos Volk kennen, ein Menschenlager, welches sich im Kampf gegen die Beastmen gerüstet hatte. Als sie am nächsten Tag erneut angegriffen werden, gelingt es Kamina, sich einen eigenen Gunman anzueignen. Er gibt ihm den Namen Gurren. In dem Kampf schaffen Simon und Kamina es, ihre Gunmen zu fusionieren, wobei ein neuer Mecha mit zwei Gesichtern entsteht, genannt Gurren-Lagann.

Simons Mecha hat die Fähigkeit, sich mit anderen Mechas zu vereinen und sie zu übernehmen. In der folgenden Zeit lernen sie mehrere Verbündete kennen, die sich ermutigt durch Kaminas erfolgreicher Aneignung eines Mechas selber Mechas von den Beastmen gestohlen haben. So gründet Kamina die Gruppe Gurren-Brigade (jap. Gurren-dan), die gegen die Beastmen kämpft. Unter den Gunmen bekämpft die Gurren Brigade den Spiralmeister, Lord Genome, welcher die Menschen unter der Erdoberfläche versteckt hält und die diesem untergebenen Beastmen.

Sieben Jahre nachdem der Spiralmeister besiegt wurde ist Simon Kommandeur einer neuen Kolonie, die er zusammen mit seinen Freunden gegründet und aufgebaut hat. Jedoch wird mit dem millionsten geborenen Menschen ein Anti-Spiral-Programm gestartet, dessen Ziel die Vernichtung aller Menschen auf der Welt ist. Daraufhin versuchen Simon und seine Mitstreiter diese zu bekämpfen. Dabei kämpfen sie im Universum und zwischen Parallelwelten und auch der wiederbelebte Lord Genome unterstützt sie dabei.

Nachdem die Gruppe die Anti-Spirals besiegt haben kehrt wieder Ruhe auf dem Planten Erde ein.

Die Handlung an sich ist recht voraussehbar und nicht wirklich Spannend. Interessanter sind da schon die Charaktere und ihre Entwicklung, jedenfalls ein paar von ihnen.

Die meisten sind kriegerische Raufbolde (Stereotyp), die jede Gelegenheit zum Kampf nutzen, mit dem dazugehörenden Geschrei natürlich.

Kamina stellt in den ersten Episoden den Furcht- und Rücksichtslosen Anführer, wobei Rücksichtslos hier eher für sein unüberlegtes Handeln gilt. Für Ihn gibt es keine Grenzen und Hindernisse müssen beseitigt werden. Wohin das führt lernen wir bereits in Episode 7.

Yoko ist die sexy Kriegerin mit spärlicher Bekleidung und einem riesigen Scharfschützen Gewehr. Nebenbei ist sie ebenfalls noch die Tragische Figur, da Sie mehrfach ihre lieben verliert.

Simon beginnt die Reise als schwächlicher Junge ohne großes Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten und reift über die Zeit zum furchtlosen Anführer, der fast alles erreichen kann, bis auf das Happy End.

Der Spannungsbogen der Serie folgt dem gleichen Prinzip wie Dragonballs. Die Gegner werden immer stärker und beeindruckender, also müssen es die Helden auch werden. Dazu wird immer weiter aufgerüstet und die Gunmen fusionieren immer weiter, bis zum absurden Showdown im Universum, mit wider einmal jeder Menge Geschrei.

Auf dem Weg dorthin verlieren wir jede Menge Mitglieder der Haupt- und Nebencharaktere und lernen den alles überschattenden Sinn des Ganzen. Die allgegenwärtige Opferbereitschaft zum Wohle der Gemeinschaft.

Optisch variiert die Serie sehr stark. Sowohl beim Stil, der je nach Episode sehr eigen ist, als auch im Design der Figuren und Mechas. Die Mecha, sind für mich das seltsamste an der Geschichte. Deren Design reicht von bekannten Transformer Typen bis zu den absurden Formen der Pokemon und Digimon Monster. Also anders kann man z.B. einen Gelben Stern mit Armen und Beinen nicht beschreiben.

Daneben gibt es noch ein paar Logikfehler, da die Serie mit einer Szene kurz vor dem Showdown beginnt, welcher am Ende aber anders abläuft. Dazu kommt dann noch die Füllerepisode 16, welche aus einer Zusammenfassung des ersten Kapitels besteht. Ich bin halt absolut kein Freund von Recap Episoden. Sowas gehört in nen Trailer oder DVD Extra, aber nicht ins Fernsehn, wo sowieso ständig alles wiederholt wird.

Insgesamt war die Serie aber eine gute Unterhaltung, wenn man über die Kleinigkeiten hinwegsehen kann.

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* Je nach Übersetzung schreiben diese sich Gunman oder Ganman



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