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Star Trek Online Open Beta

Star Trek Online

By on 17. Januar 2010

In den letzten Tagen wurde über die verschiedenen Spielnetzwerke Codes für die offne Beta von Star Trek Online verteilt, welches im Februar in den Verkauf gehen soll. Da ich sowieso über eine Ausflug in dieses Spiel nachgedacht hatte, überlegte ich nicht allzulange und registrierte mich. Immerhin gibt mir das ein paar Wochen kostenloses Gameplay um mir das Spiel mal genauer anzuschauen.

Der Download des Clients über die Atari Server stellte sich aber als extrem langsam heraus, also stieg ich auf Fileplanet um, was mir dann innerhalb von 2 Stunden das 6,6 GB große Archiv auf die Platte gesaugt hatte. Die Installation war sehr schnell abgeschlossen und ich konnte mich einloggen.

Am Anfang jedes MMOs steht natürlich die Charaktererstellung und in diesem Fall die erste Enttäuschung. Es standen ausschließlich Sternenflotten-Rassen zur Verfügung, davon allerdings jede Menge. Um nicht einfach nur auf dem Baukasten zu setzen, stellte ich mir dann doch etwas eigenes zusammen. Und mit der enormen Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten war ich damit auch recht lange beschäftigt.

Rasse, Spezialisierung, Fähigkeiten, Uniform, Größe, etc und los… Ach-Nee.. Engage!

Nach einer kurzen Ladezeit fand ich mich auch schon mitten in einer Schlacht mit den Borg, dem Tutorial. Ich musste eine Verbindung mit einem in Not geratenem Schiff aufbauen, das gerade von den Borg geentert wurde. Leider stand nur das Holografische Notfallprogram der Krankenstation zur Verfügung. Nach einem kurzem Gespräch beamte ich mich auf das andere Schiff und nahm neue Missionspunkte auf. Rede mit dem Chefingenieur und stabilisiere die Schilde, analysiere die Borgfrequenzen, suche einen Weg zur Brücke und informiere den Captain. Soweit schon mal sehr linear und abwechslungsreich.

Der Captain fand sich dann doch im Kampf gegen die Borg im Maschinenraum. Am Ende noch einen Brückenoffizier auswählen, der mich fortan auf meinen Missionen unterstützen wird und wieder zurück auf mein Schiff beamen. Kaum angekommen lernte ich, das alle Kommandooffiziere tot wären und ich nun der Ranghöchste Offizier des Schiffes sei. Kommt mir irgendwie bekannt vor…

Gut, um ein wenig Gefühl für die etwas unübersichtlich geratene Schiff-Steuerung zu bekommen retten wir als erstes die Überlebenden der zerstörten Schiffe in der Umgebung. Dazu einfach bis auf ein paar Kilometer heranfliegen und “F” oder den großen weißen Knopf auf dem Bildschirm drücken. Das funktioniert mir allen Interaktionen im Spiel, außer angriffen.

Mit Warpgeschwindigkeit geht es zum nächsten Navigationspunkt. Ein kurzes Briefing und wir zerstören ein paar beschädigte Borg Schiffe bevor wir weiterreisen. Diesmal stoßen wir auf intakte Gegner, haben aber mehr Unterstützung im Kampf um eine Kolonie. Sind genügend Schiffe zerstört kann ich mit einem Außentrupp auf den Planeten und die Kolonisten bei der Flucht unterstützen. Danach muss noch ein Schildgenerator zerstört werden und es geht zurück auf mein Schiff.

Die neuen Befehle beordern mich in ein Kampfgebiet. Wie sollen uns mit anderen Schiffen an bestimmten Kommunikationsbojen treffen und die Invasoren abwehren. Namentlich eine Borgsphäre und einen Kubus. Gesagt, getan, was aber nur mit ordentlicher Unterstützung geht. Endlich darf ich zur Erde und an einer der großen Raumstationen andocken.

Star Trek Online Raumstation

Hier gibt es eine Beförderung und neue Missionen. Gegen Geld oder Belohnungen könnte ich nun mein Schiff oder meine Crew aufrüsten, wenn ich denn schon welches hätte. So reicht es aber wenigstens um meinem Chefingeneur ein paar neue Tricks in Form von Skills beizubringen. Ich hätte aber auch noch einen zweiten Brückenoffizier rekrutieren können.

Beim Start in die nächste Mission verlor ich dann leider die Verbindung zum Server… Beta halt.

Bisher macht Star Trek Online
nur in der Missionsgestaltung etwas her. Die Grafik ist zwar auf dem neuesten Stand aber nicht wirklich überragend. In der Raumstation ruckeln die ersten paar Meter beim laufen, obwohl kaum etwas los ist. Die Steuerung des Schiffs ist sehr gewöhnungsbedürftig und die Bodenmissionen waren bisher auch keine wirklichen Glanzpunkte.

Abgesehen von den Außenmissionen erinnert mich das Spielt bisher an ein Eve Online, das ich vor Jahren mal gespielt hatte, welches sich aber in der Zwischenzeit stark verändert und vor allem verbessert hat. In Sachen Steuerung hinkt Star Trek Online allerdings um Welten hinterher.

Mal sehn wie sich das in den nächsten Wochen so entwickelt.

InGame: MirconExx

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3 comments on “Star Trek Online Open Beta

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