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Lost in Stargate Universe

Stargate Universe

By on 21. Februar 2010

Da die Produzenten mit dem Stargate Film, Stargate SG1 und dem mäßig erfolgreichen Stargate Atlantis anscheinend noch nicht genug Geld verdient hatten, wurde im letzten Jahr Stargate Universe auf die Welt losgelassen.

Wenn man sich die Hauptcharaktere so ansieht erkennt man schnell, das hier zusätzlich eine jüngere Zielgruppe angesprochen werden soll. Das ganze dann noch gepaart mit einer “völlig neuen” Story und mit riesigem Aufwand beworben. Ich habe selten so viele Previews, Making Offs und Interviews zum Start einer simplen TV Serien gesehen.

Dabei läuft der Anfang wie von einer Stargate Serie gewohnt ab. Wir rekrutieren ein Team, verfrachten es mittels, Stargate, beamen und/oder Raumschiffen auf einen fremden Planeten und lassen diesen völlig unmotiviert und unlogischer weise angreifen.

Im Falle von Stargate Universe wird im verlauf dieses Kampfes der Planet zerstört und unser Team findet sich nach einer unsanften Reise durch das Stargate auf einem alten Raumschiff wieder, das es nicht steuern kann und dessen Zustand, Energie und Lebenserhaltungssystem alles andere als funktionstüchtig sind.

Klingelt da bei jemandem “Lost in Space”?

Wenn man sich die Dialoge zwischen Ely und Dr Rush so über die Episoden anhört und diese mit Dr Smith und dem Roboter aus Lost in Space vergleicht fallen einem sehr interessante Parallelen auf.

Bei allem weiterem geht es sehr geradlinig zu. In jeder Folge gibt es ein Problem oder einen Konflikt an dem das Team arbeiten muss. Nach 45 Minuten ist alles meist erledigt oder es wird ein zweiteiler. Die Spannungen zwischen den Charakteren werden zwar immer wieder thematisiert kommen aber meist sehr künstlich rüber, was meist an den Schauspielern liegt, deren Qualität sehr unterschiedlich ist.



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