Bindermichi

Photography, Cars & Technology

San Diego Comic-Con International 2009

By on 26. Juli 2009

Jedes Jahr im Juli lese ich was über die Comic-Con und ärgere mich, dass ich nicht da war. Diesmal nicht!

Damit das ganze nicht in einem 1-wöchigen Messebesuch mit erschöpften Teilnehmern und Geldbeuteln endet, ging es nur einen Tag auf die Messe und die restlichen zwei Wochen wurden als Urlaub eingeplant.

Die Tageskarte kostete übrigens läppische $25,00! Dafür gab es in Köln nicht mal den Eintritt zur RPC! Im Gegensatz zur RPC musste man die Karten auch Online kaufen, und das recht zügig, da die Karten schon nach wenigen Stunden ausverkauft waren.

Also saß ich am 21. Juli im Flugzeug nach Los Angeles (wegen des Rückflugs), fuhr am nächsten Morgen nach San Diego und bezog erstmal mein Hotel. Tags drauf traf ich mich mit Alex und Teymur zum Messebesuch.

Und ja, es war wirklich voll.

Nach einer knappen Stunde schlangestehen waren wir dann doch mal in der Registrierungshalle um unsere Tagesausweise abzuholen. Also nichts wie auf ins Getümmel.

Die Hallen A-G waren durchgehend mit Gängen und Ständen gefüllt mit Ständen von Händlern, Zeichnern, Autoren, Verlagen, Herstellern und sonstigen Promotion Aktionen. Dazu dann noch die Reihen der Autogrammstände und natürlich jede Menge Besucher in mehr oder weniger ansehnlichen Kostümen.

Mein erster Eindruck war: “Ich brauch mehr Bargeld” gleich gefolgt von “Ein Überseecontainer wäre auch nicht schlecht”. Gut, das mit dem Container war dann doch zu kostspielig, also entschied ich mich für Bargeld und den Einkauf kofferkompatibler Artikel.

Aber auch dass sollte die Entscheidung nicht wirklich leichter machen. Es gab hier einfach viel zu viel nutzlose und absolut cooles Zeug zu sehen und kaufen, das ich schon wieder an den Überseecontainer denken musste. In den meisten Fällen half dann doch ein kurzer Blick auf das Preisschild.

Neben den Üblichen Händler- und Autorenständen gab es natürlich auch jede Menge Promotion für Green Hornet, Transformers, Dr Grordbort usw. Letzterer mit einer eigener Waffensammlung (zum käuflichen Erwerb).

Natürlich gab es auch wieder jede Menge kostümierte Fans. Wohl einer der wenigen Gründe mehr als einen Tag auf der Messe zu verbringen, wenn man nicht gerade auf endlose Vorträge und Pressekonferenzen steht. Diese gab es übrigens in Halle H, was aber gleichzeit nochmals ein bis zwei Stunden schlangestehen bedeutet hätte. Diesmal allerdings in der prallen Mittagssonne.

Also doch lieber bei den Nerds und Kostümfreaks in die Hallen A-G bleiben.

Abschließend noch kurz in den “Altstadt” Bereich eine Kleinigkeit essen. Auch hier war alles inklusive der Speisekarten auf die Comic-Con eingestellt, und ein paar der vorbeispazierenden Leute kamen mir verdächtig bekannt vor.

Folgendes hab ich auf diesem kleinen Messebesuch gelernt:

  • Da muss ich nochmal hin
  • Dann aber ein Hotel in Messe-nähe
  • Auf garkeinen Fall mehr mit US Airways fliegen!
  • Beim nächsten mal ein Wochenticket kaufen… mit Opening Night Party


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