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Kölner Lichter 2009

Kölner Lichter 2009

By on 12. Juli 2009

Neue Jahr, neue Location, neues Konzept.

Wegen diverser Bauarbeiten im Uferbereich der Altstadt wurden die Kölner Lichter für die nächsten Jahre weiter Flussaufwärts verlegt. Das bedeutet zum einen erst einmal mehr Platz für Zuschauer auf einer gut dreimal größeren Uferstrecke. Zum anderen gibt es jetzt keine Möglichkeit mehr das Feuerwerk von den Brücken aus bewundern zu können.

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Zuerst gab es mal das Problem, überhaupt zum Ufer zu gelangen. Überall Absperrungen, do dass es kaum möglich war überhaupt an eine Stelle mit Ausblick zu kommen. Letztlich wurden alle Besucher der rechten Rheinseite durch den Auenweg zum Tanzbrunnen geschleust. Zwischendurch gab es Zugänge zur Uferpromenade, damit sich das Publikum besser verteilen konnte.

Um den Tanzbrunnen herum gab es eine weitere Sperre. Endlich bis in den Innenhof vorgedrungen stellten sich uns mehrere Fragen.

  1. Warum schon wieder ausgerechnet De Höhner*?
  2. Wo stellen wir uns am besten hin?
  3. Warum hab ich nie faule Tomaten dabei, wenn ich sie brauchen könnte? (Diesmal wegen De Höhner)

* Ich meine ja nur. Auch wenn die Beschallung kostenlos ist, muss man das Publikum ja nicht vorsätzlich mit dieser volkstümlichen Rotze belästigen!

Die einzige Möglichkeit näher ans Wasser zu gelangen war von hier aus der Rheinpark. Also folgten wir der Masse der Menschen bis zum Stillstand (ca. 60m vom Ufer entfernt). Hinter uns drängelten weitere potentielle Besucher, links waren Bäume, rechts waren Bäume und vor uns ging es keinen Schritt weiter.

Da es zwischendurch schauerte, meinten einige der, zum großen Teil älteren Mitmenschen, es wäre ne gute Idee die Regenschirme aufzuspannen. Fand ich ziemlich dämlich, da ich nun Garnichts mehr sehen konnte und Regenschirme bei einer solchen Veranstaltung immer gut ankommen (manchmal sogar im Auge des Platznachbarn).

Endlich find die Show an. Zu einer nichtenden wollenden Aneinanderreihung, schlecht gemischter alter Filmmusik mit einkopierten Filmzitaten wurde ein nichtsynchrones Feuerwerk abgefackelt, dass wir von unserem Standort, durch die Baume hindurch kaum sehen konnten.

Das gute dabei ist, dass viele Besucher dadurch wieder zurück in den Tanzbrunnen liefen und wir wieder mehr Platz zum stehen hatten.

Nach 30 Minuten akustischer Folter war das ganze endlich vorbei und wir konnte unseren Rückweg durch die Berge zerbrochener Glasflaschen am Boden beginnen. Im Tanzbrunnen selbst gab es noch eine schicke Bühnenshow mit Akrobaten und Feuer, für das sich allerdings nicht allzu viele Besucher interessierten. Bier was an einigen Ständen schon ausverkauft, also blieb und nur die Weg zurück in die Innenstadt.

Hier kam der Veranstaltung zu gute, dass das gesamte Publikum der rechten Rheinseite nur die Uferpromenade und den Auenweg nutzen konnte, was zu einen großen Gedränge führte, das dazu noch durch die abfahrenden Polizei und Krankenwagen “verbessert” wurde. Diese mussten ebenfalls hier durch!

Das nächste mal stehe ich wieder am linken Ufer! Da sollte deutlich weniger Chaos sein, als am Tanzbrunnen.

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