Bindermichi

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Juiced 2 – Hot Import Nights (PS2)

By on 31. Dezember 2007

Nachdem ich bereits das Demo für die PS3 angetestet hatte war ich recht gespannt wie das ganze Spiel auf der Playstation 2 so rüberkommen würde.

Kurz gesagt: grottig.

Das Hauptmenü besteht nur noch aus der Wagendarstelltung mit ein paar Menü Icons zum durchblättern.

Die Tuningoptionen sind im Leistungsbereich zwar noch alle vorhanden, allerdings sieht es bei den optischen „Verschönerungen“ schlecht aus. Mehr als ein paar Stossstangen, Spoiler und Räder kann man hier nicht ändern.

Gut, die PS2 stellt keinen Innenraum dar, also warum da Änderungen vornehmen, aber warum so kleinigkeiten wie Lampen, Spiegel und Scheibentönungen nicht verfügbar sind frage ich mich dann doch… ging bei den letzten NFS Versionen doch auch.

Bei der Steuerung könnte ich wirklich ausrassten. Das spiele gibt mit die Möglichkeit zwischen Option 1 (Gas mit X, Bremsen mit Quadrat und Handbremse mit Kreis) und Option 2 (Gas mit R2, Bremse mit L2, Handbremse… will ich garnicht mehr wissen). Option 2 macht auf einer PS3 oder Xbox ja noch halbwegs Sinn, da die Schalter hier keine puren An/Aus Schalter sind.. wie bei der PS2. Jeder der gerne mal den rechten Stick fürs Gas benutzt (wie ich) hat hier allerdings schlechte Karten.

So richtig bemerkbar macht sich das allerdings nur bei den Drift Challenges, da man hier das Gaspedal halt nur voll oder garnicht durchdrücken kann.

Bei „normalen“ Rennen fällt das, bei der bescheidenen Fahrphysik, nicht mal auf.

Das die Playstation 2 ein inzwischen veraltetes Auslaufmodel ist sieht mal vor allem an der Strecken. Kaum Landschaft, kaum Publikum, kaum Farbe, … ist halt alles sehr viel trister als auf den neuen Konsolen, aber das hatte ich ja schon erwartet.

Allerdings muss ich zugeben, das die NFS ProStreet Umsetzung, trotz gleicher Hardware, sehr viel besser aussieht. Hat hier jemand einfach nur keine Lust gehabt?

Das Spielen war anfangs recht einfach. Der Kontostand ist zwar sehr missverständlich, der zeigte mit beim Händler nur 3.800$ an. Hab mir also als erstes mal den AE86 zugelegt, das der mit Hinterradantrieb auch für Driftevents zu gebrauchen ist.

Rein in die Tuningwerkstatt und die Anfänger updates freigespielt. Nervig ist, das man im Prinzip immer nur das dritte Paket braucht, da die Optionen nicht aufeinander aufbauen und ca. das selbe Geld kosten. Bei einigen Challenges kann man allerdings nur gewinnen, wenn man sich wirklich gut auf der Strecke auskennt oder ein zweier Paket im Wagen hat.

Nachdem ich alle Rennen im Level 7 (das ist die zweite Stufe) gewonnen hatte war genug Geld aufm Konto um nen R34 GTR in die Garage zu stellen. Ein paar Rennen danach gabs dazu noch nen 300ZX fürs Driften und 2 Team Mitglieder.

Zusammen gerechnet… waren das Ausgaben von $500.000… so leicht und schnell hatte ich bisher in keinem Rennspiel Kohle scheffeln können. Vor allem wenn immer die selben mittelmäßigen Fahrer unbedingt Wetten gegen mich abschließen wollen.

Aber zurück zum Spielprinzip. Jedes Level besteht aus aufgaben, die Erfüllt werden müssen. Sind eine bestimmte Anzahl der Aufgaben erfüllt wird ein Aufstiegsevent freigeschaltet. Wird dieser Gewonnen kann man in den nächsten Level.

Hier geht das ganze wieder von vorne Lost. Update Pakete freispielen und einbauen, Ziele erfüllen, aufsteigen, und wieder…

Auf die Dauer wird das mächtig Langweilig.

Zwischen Level 6 und 5 gibts Fahrzeugtechnisch einen heftigen Bruch. Waren die Leistungssteigerungen bis hierhet kaum spürbar geht es plötzlich richtig vorwärts… allerdings nur für meinen R34, der beim beschleunigen jeden Konkurrenten abhängt. Der 300ZX tut sich hier, trotz fast identischen (aber etwas besseren) Leistungswerten, deutlich schwerer.

Ich überleg mir mal ob ich das Teil weiterspiele… aber ich glaub da nehme ich mir vorerst lieber Most Wanted aus dem Regal, das sieht deutlich besser aus und macht einfach mehr Spass.



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